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Lufthansa-Chef sieht keine Emissionsreduktion durch Kerosinsteuer

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa, Carsten Spohr, glaubt nicht, dass zusätzliche Steuern auf Flüge, etwa eine Kerosinsteuer, die Emissionen reduzieren würden. Der Luftverkehr würde dann nur in andere Länder verlagert, sagte Spohr der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Fluggesellschaften würden im Ausland tanken, wo eine solche Steuer nicht erhoben werde.

Er sehe große Chancen, die Klimabelastung durch den Luftverkehr in den nächsten zehn Jahren deutlich zu senken, so der Lufthansa-Chef weiter. Er glaube, dass sich der CO2-Ausstoß langfristig um zehn Prozent senken ließe, wenn synthetischer Treibstoff in großen Volumina hergestellt würde. Spohr forderte auch ein Ende von Ultra-Billigtickets. Der Luftverkehr ist für knapp drei Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Spohr nimmt gemeinsam mit anderen Vertretern der deutschen Industrie am Luftfahrtgipfel der Bundesregierung teil, der am Mittwoch in Leipzig stattfindet.

Foto: Lufthansa-Maschinen am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

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