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Machnig verzichtet auf Vorstandsposten bei GIZ

Der frühere Staatssekretär und SPD-Wahlkampfmanager Matthias Machnig verzichtet offenbar auf einen Spitzenposten bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Machnig habe erklärt, dass er nicht mehr zur Verfügung stehe und künftig eine Aufgabe in der Wirtschaft übernehmen wolle, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) unter Berufung auf Regierungs- und SPD-Kreise. Die Sozialdemokraten wollten Machnig, der früher Wirtschaftsminister in Thüringen und bis April Spitzenbeamter im Bundeswirtschaftsministerium war, als Arbeitsdirektor bei der Entwicklungshilfe-Organisation GIZ durchsetzen.

Die Personalie stieß auf erbitterten Widerstand bei den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat, die einen Protestbrief an SPD-Chefin Andrea Nahles schrieben. Skeptisch zeigte sich auch Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Wer stattdessen den Vorstandsposten erhalten soll, ist noch offen. Machnig hatte den legendären Wahlkampf von Gerhard Schröder 1998 gemanagt und gilt als Vertrauter des früheren SPD-Chefs Sigmar Gabriel.

Foto: Matthias Machnig, über dts Nachrichtenagentur

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