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Merkel: Germanwings-Absturz ist ein Schock

dts_image_8443_tqbaokcskd_2171_445_3341 Merkel: Germanwings-Absturz ist ein SchockBerlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bestürzt auf den Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich reagiert: Der Absturz sei „ein Schock“, der Deutschland, Frankreich und Spanien in tiefe Trauer stürze, sagte die Kanzlerin am Dienstagnachmittag in Berlin. „Noch wissen wir nicht viel und jede Spekulation über die Ursache des Absturzes verbietet sich.“ Merkel sprach den Angehörigen und Freunden der Opfer ihr tiefstes Mitgefühl aus.

Sie habe bereits mit dem französischen Präsidenten François Hollande und dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy telefoniert und eine enge Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Absturzursache vereinbart, so die Kanzlerin weiter. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) werden laut Merkel noch am Dienstag an den Ort des Unglücks reisen. Sie selbst werde am Mittwoch zusammen mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) an den Unglücksort reisen, um sich „vor Ort ein Bild zu machen“. Bundespräsident Joachim Gauck, der sich zur Zeit zu einem Staatsbesuch in Peru aufhält, sagte, er habe „mit größter Bestürzung“ von dem schweren Flugzeugunglück erfahren. „Meine Gedanken sind bei den Familienangehörigen und Freunden der vielen Opfer. Ihnen gilt meine tief empfundene Anteilnahme. Mögen sie in dieser schweren Zeit Kraft und Trost finden.“ Am Dienstagvormittag war ein Germanwings-Flugzeug des Typs Airbus A320 im Süden Frankreichs abgestürzt. An Bord der Maschine befanden sich laut Germanwings 144 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder. Unter den Passagieren sollen sich nach Angaben der französischen Regierung viele Bundesbürger und Spanier befunden haben. Der Airbus A320 war um kurz vor 11:00 Uhr vom Radar verschwunden. Die Maschine, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war, stürzte im französischen Département Alpes-de-Haute-Provence ab, das etwa 100 Kilometer von Nizza entfernt liegt. Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden, teilte das Innenministerium in Paris mit. Über mögliche Ursachen für den Absturz wurde zunächst nichts bekannt.

Germanwings: 150 Menschen an Bord von abgestürzter Maschine

Nach Angaben der Lufthansa-Tochter Germanwings haben sich 150 Menschen an Bord der im Süden Frankreichs abgestürzten Maschine befunden. „An Bord waren 144 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder“, teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit. Bei der verunglückten Maschine handele es sich um einen Airbus A320, teilte Germanwings weiter mit.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Germanwings und der Lufthansa sind in tiefer Betroffenheit mit ihren Gedanken und Gebeten bei den Angehörigen und Freunden der Passagiere und Besatzungsmitglieder.“ Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) reagierte bestürzt auf den Absturz der Germanwings-Maschine. „Es hat uns gerade die schreckliche Nachricht erreicht, dass in Südfrankreich ein Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft abgestürzt ist“, sagte Steinmeier am Dienstag. Die Bundesregierung stehe in engstem Kontakt zu den französischen Behörden. „In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei all denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Passagieren oder den Besatzungsmitgliedern sind“, sagte Steinmeier. Der Airbus A320 war um kurz vor 11:00 Uhr vom Radar verschwunden. Die Maschine, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war, soll im Département Alpes-de-Haute-Provence abgestürzt sein, das etwa 100 Kilometer von Nizza entfernt liegt. Trümmer des Flugzeuges seien in den südlichen Alpen in der Region von Barcelonnette gefunden worden, teilte das Innenministerium in Paris mit. Über mögliche Ursachen für den Absturz wurde zunächst nichts bekannt.

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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