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Merkel zweifelt an Kohle-Ausstieg

Bei einer internen Anhörung im Kanzleramt am Montagabend zum Ausstieg aus der Stromerzeugung mit Braun- und Steinkohle hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) Zweifel am Gelingen des Projekts geäußert. Laut eines Berichts der "Bild" (Dienstagausgabe) sagte Merkel, es sei klar, dass der Kohle-Ausstieg "eine Riesen Kraftanstrengung" sei. "Wir müssen es wollen." Wenn die Dauer zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen wie etwa Stromtrassen weiter so lang sei, werde der Kohle-Ausstieg nicht gelingen. Merkel wörtlich: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir scheitern." Bei dem Treffen im Internationalen Konferenzsaal des Kanzleramts waren neben den Vorsitzenden der sogenannten Kohlekommission, Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Sachsens Ex-Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) auch die zuständigen Bundesminister und betroffene Ministerpräsidenten sowie Spitzenvertreter der GroKo -Fraktionen anwesend. Foto: Heizkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

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