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Mit Glücksspiel an der Börse handeln

Glücksspiel und die Börse – das kann niemand so recht miteinander verbinden, denn als Kapitalanlage sind die Online Casinos kaum bekannt. Nur wenige wissen, dass einige große Glücksspiel-Player an der Börse notiert sind und deren Aktien dort gehandelt werden.

Online Casinos wachsen beständig

Seit Jahren können sich die Online Casinos, die im World Wide Web zu finden sind, über einen stetig wachsenden Kundenstamm freuen. Immer neue Zielgruppen werden von der Möglichkeit, Online Casino zu spielen, angezogen . Das Spielen in den Online Casinos ist flexibel, wobei die Kunden selbst entscheiden können, ob sie am PC oder mobil spielen möchten – damit gestaltet sich das Spiel einfacher, als in den landbasierten Spielcasinos. Zusätzlich werden die Kunden von den Glücksspielbetreibern mit zahlreichen Casino Boni, Gratisspielen und Aktionen angelockt und das ist ein Grund, warum immer mehr der Betreiber einen extrem hohen Umsatz erzielen und den Schritt an die Börse wagen. Die Umsatzentwicklung der Glücksspielbranche ist enorm: so erwirtschaftete sie 2015 13,54 Milliarden Euro, wobei die Daten auf dem Branchenreport zu Spiel-, Wett- und Lotteriewesen beruhen. Im Jahr 2017 soll die Branche bereits 13,9 Milliarden Euro umsetzen und 2018 über 14 Milliarden Euro.

Anbieter von Glückspielen an der Börse

Weltweit macht die Branche einen Gewinn von mehreren hundert Milliarden Euro jährlich – die Tendenz ist steigend. Zu den Online Casinos, die bereits an der Börse zu finden sind, gehören beispielsweise die GVC Holding, die Glücksspielportale wie William Hill, Bwin, CasinoEuro und Bwin betreibt, die 888Holdings mit dem 888Casino sowie die Betsson AB mit dem CasinoEuro. Auch namhafte Software-Hersteller in diesem Bereich sind börsennotiert, wie etwa Playtech. Die österreichische Software-Firma Novomatic steht der Börsengang noch bevor. Zuerst einmal muss geklärt werden, dass es nicht die einzelnen Casinos bzw. Glücksspielportale sind, die an der Börse gehandelt werden, sondern deren Betreiber (Konzerne). Die meisten dieser Aktien werden an der Frankfurter Börse gehandelt und die Papiere sind aufgrund der postivien Marktentwicklung überaus beliebt. Im Schnitt sind die Wertpapiere nicht teuer. So kostet eine Aktie der 888Holding derzeit rund zwei Euro, die der GVC Holding rund drei Euro und die von Playtech circa 10 Euro. Die Online Casino Deutschland AG hat vor gut einem Jahr, den Gang an die Börse gewagt. Gegründet wurde das Casino 2012 von Andreas Pfeiffer, der zuvor als Automaten-Aufsteller gearbeitet hat. Das Casino verfügt über eine deutsche Glücksspiel-Lizenz, die von der schleswig-holsteinischen Regierung ausgestellt wurde und ist eine eingetragene Marke mit TÜV-Zertifizierung Rheinland. Die Aktien des Anbieters sind gut angelaufen und dem börsennotierten Unternehmen steht aus heutiger Perspektive eine lukrative Zukunft bevor.

Um zu gewinnen, muss man nicht spielen

Glücksspiel und Börse – verträgt sich das? Börsennotierte Unternehmen müssen ihre Geschäfte offen dokumentieren und unterliegen strengen Kontrollen. Außerdem ist nur dann ein Börsengang möglich, wenn der Betreiber eine sichere finanzielle Basis vorweisen kann und „skandalfrei“ ist. Aus diesem Grund ist ein Online Casino, dessen Betreiber an der Börse gelistet ist stets eine gute Wahl. Wer der Ansicht ist, dass er mit dem Spiel im Online Casino gutes Geld machen kann, der kann sicherlich spielen –, doch wenn er gesicherte Gewinne erzielen möchte, dann sollte er auf die Aktien der Glücksspiel-Betreiber setzen. Die Wertpapiere der Konzerne, die bis dato an der Börse notiert sind, sind günstig bewertet. Dies gilt im allgemeinen auch für die „echten“ Spielbanken aus Las Vegas oder dem asiatischen Macau. Die landbasierten Casinos Las Vegas und vor allem in Macau generieren Milliarden-Gewinne, das ist bekannt. Doch die Hidden Champions sind die Software-Entwickler und die Automaten-Aufsteller. Hier kann es sich durchaus lohnen, einen Blick auf die Kursentwicklungen zu werfen, um dann einzusteigen und an der Börse „mitzuwetten“.

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