Mitarbeiter motivieren mit dem richtigen Weihnachtsgeschenk

Firmen können die festliche Jahreszeit nutzen, um Angestellte zu motivieren und sie langfristig an das Unternehmen zu binden. Weihnachtsgeschenke sind bei den Mitarbeitern unabhängig von der Branche beliebt.

Im vergangenen Jahr hat die „EY Studie: Weihnachtsgeschenke 2014“ gezeigt, dass die Deutschen den Gürtel enger schnallen. Das Budget für Weihnachtsgeschenke ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 % zurückgegangen. Dieser Trend ist seit einigen Jahren zu beobachten. Die steigenden Lebenserhaltungskosten und die zunehmenden Verbraucherängste lassen den Geschenkeberg unter dem Weihnachtsbaum schrumpfen.

Was ist da für Mitarbeiter willkommener als eine finanzielle Unterstützung vom Arbeitgeber? Ein Geschenk in Geldform kann nach Gusto verwendet werden und hilft genau dort, wo es gebraucht wird. Obwohl Schokolade, Spirituosen oder Schreibwaren eine nette Geste darstellen – mit Bargeld können Sie kaum mithalten.

Steuerfreie Weihnachten machen beide Seiten glücklich

Ist die Entscheidung für ein Geldgeschenk gefallen, stellt sich die Frage nach der Übergabeart. Eine Erhöhung des Weihnachtsgeldes oder eine Bonuszahlung scheint auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein. Schnell wird aber klar, dass hier das Finanzamt einen großen Teil des Kuchens abbekommt.

Das Problem ist, dass die Finanzämter und Sozialkassen nicht zwischen dem monatlich fließenden normalen Gehalt und den gesonderten Zahlungen – eben wie Weihnachtsgeld – unterscheiden, sondern jeden Monat einzeln betrachten. Das bedeutet, dass wenn ein Angestellter normalerweise 3.000 Euro im Monat verdient und dann vom Arbeitgeber im November 3.000 Euro Weihnachtsgeld auf der Abrechnung erhält, dann zahlt er für diesen Monat genauso viel Steuern und Sozialabgaben wie ein Angestellter, der monatlich ein Einkommen von 6.000 Euro verzeichnet. Doch der Unterschied von dem letzten Angestellten und dem, der das Weihnachtsgeld erhalten hat, liegt darin, dass es sich dabei um eine Einkommenspitze handelt und diese gleicht sich über das Jahr gesehen aus.

Um Steuerzahlungen zu umgehen, stehen Arbeitgebern verschiedene Wege zur Verfügung. So erlaubt der Staat steuerfreie Zahlungen von bis zu 2.000 Euro pro Jahr und pro Mitarbeiter, sofern die Zahlungen richtig deklariert werden. Der Gesamtbetrag setzt sich aus diversen Komponenten zusammen:

  • Verpflegungsgeld: 6,10 € täglich × 220 Arbeitstage = 1.342 €
  • 44 € Freigrenze pro Monat: 12 Monate × 44 € = 528 €
  • persönliche Anlässe: 3 × 60 € = 180 €

Angestellte mit einem Geschenk zu Weihnachten zu überraschen wirkt sich positiv auf die Arbeitsmoral und den Teamgeist aus. Geschenke sind in allen Bereichen und auch im höheren Management gern gesehen.

Kleiner Aufwand mit einer großen Wirkung

Möchte man die Steuerfreibeträge richtig nutzen, ist dies mit einem gewissen Mehraufwand für die Verwaltung verbunden. Unternehmen, die den bürokratischen Teil der festlichen Gabe umgehen möchten, können auf qualifizierte Dienstleister zurückgreifen. So werden von manchen Anbietern zum Beispiel praktische Geldkarten angeboten, mit denen die Mitarbeiter über den Geldbetrag frei verfügen können. Für das Unternehmen fallen keine zusätzlichen Personalkosten an, und die Abwicklung verläuft schnell und effizient über den externen Dienstleister.

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