Mittelstand als Lösungsanbieter im Bereich Displaylösungen und -systeme

Wann immer die Industrie bestimmte Technologie benötigt, gibt es in Deutschland innovative Unternehmen, die eine entsprechende Lösung anbieten. Das gilt auch im Bereich interaktiver Displaysysteme, wie sie vor allem von den Industriezweigen Automotive und Industrial dringend benötigt werden. Auf diesem Gebiet ist die 2005 in Nürnberg gegründete und bis heute dort ansässige VIA optronics AG aktiv.

Entwicklung zur One-Stop-Solution im Bereich multifunktionale Displays

Innerhalb von 17 Jahren hat sich das heute weltweit aktive Unternehmen vom Nischenanbieter für Displayveredelungen zum globalen Anbieter von Displaylösungen und -systemen entwickelt. Der flexible, modulare Aufbau sowie ein hohes Maß an Individualisierung ermöglichten dem Unternehmen seine heutige Position als One-Stop-Solution Provider.

Die Grundlage dieser Entwicklung sind einzigartige Technologie sowie höchste Materialkompetenz im Bereich des Optical Bonding, eines speziellen Klebeverfahrens. Hinzu kommen umfassende Kompetenz für Design, Entwicklung und Produktion von kupferbasierten Metal Mesh-Touchsensoren. Darüber hinaus profitiert VIA optronics von seiner semi- und vollautomatischen Produktion und viel Know-how in der Systemintegration.

Die entwickelten interaktiven Displaysysteme zeichnen sich dadurch aus, dass sie Systemdesign, interaktive Displays, Softwarefunktionen, Kameras sowie weitere Hardwarekomponenten miteinander verknüpfen und somit über eine große Zahl von Systemfunktionen verfügen. Unabhängig davon, ob ein Kunde einen Spiegelersatz, Fahrerüberwachungssysteme, Kameramanagementsysteme oder andere branchenspezifische Lösungen wünscht.

Spezielle Anforderungen der Industrie an Displaylösungen und -systeme

Obwohl die Industrie an Displays hohe Erwartungen hinsichtlich ihrer technischen Leistungsfähigkeit stellen, spielt auch das Aspekt der Widerstandsfähigkeit eine wesentliche Rolle. Denn in Industriebetrieben eingesetzte Displays sind vielen äußeren Einflüssen ausgesetzt, gegen die sie resistent sein müssen.

Dazu zählen nicht nur Erschütterungen und Vibrationen, sondern auch Schmutz, Feuchtigkeit, stark schwankende Temperaturen sowie sich verändernde Lichtverhältnisse. Ein Display muss immer optimal ablesbar sein, beispielsweise bei wechselnden Einfallswinkeln des Sonnenlichts. Um hier maximale Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, kommt das schon erwähnte, speziell entwickelte und patentierte Klebeverfahren namens Optical-Bonding zum Einsatz. Eine Silikonschicht im Display sorgt somit für weniger Reflexion und trägt zur Vermeidung optischer Nebeneffekte bei.

Sinnvolle Kooperation mit der Industrie

Werden beispielsweise Displaylösungen und -systeme von hoher Qualität und mit größtmöglicher Konnektivität benötigt, kann VIA optronics Lösungen bieten, die sich an zukünftige Anforderungen und neue Marktsegmente anpassen lassen. Dazu gehören z.B. das elektrische und autonome Fahren. Auch deshalb wurde am Produktionsstandort eine neue Produktionsstraße gebaut, die nur dazu dient, Komponenten für einen der größten Produzenten von Elektro-Fahrzeugen herzustellen.

Gerade in den Fahrzeugen der Zukunft, in der Displays zur Steuerung immer bedeutsamer werden, ist es notwendig, vom Beifahrer verwendete Displaylösungen so zu konzipieren, dass sie den Fahrer eines Fahrzeugs nicht ablenken. Damit hier die bestmöglichen Lösungen gefunden werden, braucht es enge Kooperation zwischen dem Lösungsanbieter und dem Unternehmen. Aus diesem Grund arbeitet das Nürnberger Unternehmen bereits mit führenden Automobilkonzernen zusammen.

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