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Mohring: Laschet als Bundespräsident „weit weg von der Realität“

Mike Mohring, Landesvorsitzender der CDU in Thüringen und Mitglied des CDU-Präsidiums, hält es für unrealistisch, dass Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nicht Parteivorsitzender, sondern Bundespräsident werden könnte. „Das sind alles Spiele zulasten des noch-Koalitionspartners SPD, der vielleicht auch nach einer nächsten Wahl wieder Koalitionspartner sein könnte“, sagte Mohring in der Sendung „Frühstart“ von RTL und n-tv. „Ich glaube kaum, dass die CDU ihre Personal-Kandidaten-Fragen löst, indem sie alle Funktionen in Deutschland selbst besetzt. Das ist zwar ein schöner Traum, aber er ist doch weit weg von der Realität.“

Laut Medienberichten hatten zwei Mitglieder des Bundesvorstands der CDU ein Szenario ins Spiel gebracht, in dem Laschet auf eine Kandidatur für das Kanzleramt verzichten könnte, um stattdessen Bundespräsident zu werden. Zum Rennen um die Kanzlerkandidatur in der CDU und CSU sagte Mohring, dass die Union gut beraten sei, einen Rat von Bundeskanzlerin Angela Merkel ernst zu nehmen und die Kanzlerkandidatur so spät wie möglich zu entscheiden. Bei einer langen Überschneidung zwischen Kanzlerin und Kanzlerkandidat seien sonst „Konflikte ganz natürlich vorprogrammiert“, sagte Mohring. Über Markus Söder sagte der CDU-Politiker, er sei ein „starker Ministerpräsident in Bayern“. Man werde aber natürlich gemeinsam entscheiden, wer antritt. „Wenn eine Partei nein sagen würde, dann müssten wir neu nachdenken“, so Mohring.

Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur

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