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Nach Sparrunden wieder mehr Stellenangebote

Die Pandemie hat so manche Unternehmensstruktur verändert. Stellenabbau, Umstrukturierung, Insolvenzen, etc. standen und stehen bei verschiedenen Unternehmen immer noch an der Tagesordnung. Doch es gibt auch Unternehmen, die wieder einstellen. Positive Entwicklungen sind auf dem Markt bereits erkennbar.

Aktuelle Zahlen aus der Wirtschaft

Eine aktuelle deutschlandweite Statistik der Agentur für Arbeit macht ersichtlich, dass die Anzahl der Stellenangebote in den letzten drei Monaten monatlich angewachsen ist. 799.251 Stellenangebote wurden für den Monat September der Agentur für Arbeit gemeldet. Dies ist ein Zuwachs von mehr als 50.000 Stellen im Vergleich zum Monat Juli. Wirft man noch einen Blick auf die Reallöhne stellt man fest, dass diese 2020 um 1,1 Prozent gesunken sind. Ergebnisse für das Jahr 2021 stehen noch aus und können erst nach Jahresabschluss veröffentlicht werden. Es ist zu vermuten, dass es daher Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt geben wird und Menschen aktiv nach Jobs Ausschau halten, um ihre aktuelle Situation zu verbessern und Unternehmen, um offene Stellen zu besetzen. Wo diese Stellenangebote veröffentlicht werden, macht eine Statistik des Unternehmens Statista ersichtlich.

Kanäle für Stellenangebote

Wie der Statistik entnommen werden kann, spielt die Veröffentlichung der Stellenanzeigen auf der Website des Unternehmens die größte Rolle. 86,4 bis 95,4 Prozent der Unternehmen haben in den Jahren 2017 bis 2019 angegeben, dass sie ihre Stellenanzeigen dort veröffentlicht haben. Der zweitgrößte Kanal stellten Internet-Stellenbörsen dar. 72 bis 77,7 Prozent der Arbeitgeber schalteten Anzeigen auf Stellenplattformen, um offene Stellen zu besetzen. Stellenplattformen sind damit das wichtigste Instrument für Personaler bei der Stellensuche außerhalb der Rubrik „Karriere“ oder „Job“ auf der Website des Unternehmens. Die Agentur für Arbeit wurde von 49,2 bis 58,9 Prozent genutzt. Karrierenetzwerke und Mitarbeiterempfehlungen wurden im Durchschnitt zu 32 bis 35 Prozent bei der Stellensuche eingesetzt. Printmedien weisen einen im Vergleich eher geringeren Wert von 8,7 bis 12,6 Prozent auf. Des Weiteren werden Stellen auf Sozialen Netzwerken (wie XING und LinkedIn), weiteren Social Media Kanälen (wie Instagram und Facebook) und andere Kanälen veröffentlicht.

Social Media Relevanz


Stellenplattformen haben trotz der steigenden Aktivitäten in Social Media Plattformen nicht an Wichtigkeit verloren. Vielmehr bereichern Social Media Auftritte die Veröffentlichung von Jobvakanzen. Ausgeschriebene Stellen auf der Website und/oder Stellenbörsen, werden durch Posts auf Facebook, Instagram und Co beworben und können per einfachem Klick geteilt, in der Story gepostet oder an Freude verschickt werden und erreichen in Sekunden mehrere hunderte oder mehr Menschen. Daher ist ein Mix an Kanälen für die Veröffentlichung sehr wichtig und ein gut abgestimmtes Konzept. Dies macht die Suche nach Bewerbern aktiver, dynamischer und auch emotionaler. Während Print eine Anzeige – meist in schwarz/weiß oder mit einer Zusatzfarbe – ist, kann über Onlinekanäle Farbe und Emotion in die Suche gebracht werden. Videos von Jobmessen, Fotos auf dem Arbeitsalltag, dem Teamevent, der Einstellung von Auszubildenden, etc. können live aus dem realen Alltag publiziert werden. Viele Unternehmen mit kreativen Köpfen fürs Marketing, linken diese Aktivitäten dabei zielgerichtet auf aktuelle Jobvakanzen, Unternehmensvorstellungen, etc., um potentiellen Mitarbeitern die Unternehmensgeschichte zu erzählen und sie am Alltag des Unternehmens teilhaben zu lassen. So können sich diese leichter mit dem Unternehmen identifizieren und sich vorstellen, selbst darin zu arbeiten.

Fazit

Unternehmen, die aktuell nach Mitarbeitern und Führungskräften suchen, nutzen die eigene Website und Stellenplattformen am häufigsten, um nach neuen Mitarbeitern zu suchen. In Kombination mit Social Media wird die Suche dabei emotionaler und aktiver. Es hilft dem Unternehmen – auch wenn die Person nicht eingestellt wird oder sich bewirbt – ein gutes Images aufzubauen.

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