Europa

Aktuelle Nachrichten zu Wirtschaft und Politik aus ganz Europa zu den Themen Finanzen, Unternehmen, Handel, Ressourcen, Tourismus und vielen mehr.

Schäuble will EU-Währungskommissar massiv stärken

Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Vorschläge für den Umbau der Europäischen Union gemacht, die unter anderem eine massive Stärkung des Währungskommissars vorsehen. „Man könnte dem Währungskommissar bei der Überwachung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes dieselbe starke Rolle geben, wie sie heute der Wettbewerbskommissar im Wettbewerbsrecht hat“, sagte Schäuble im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). […]

Italienischer Senat schließt Berlusconi aus

Rom – Der italienische Senat hat nach monatelanger Debatte für einen sofortigen Ausschluss von Ex-Premier Silvio Berlusconi gestimmt. Mit dem Beschluss verliert Berlusconi seine politische Immunität, der Ausschluss kam zustande, nachdem der 77-Jährige in letzter Instanz wegen Steuerbetruges rechtskräftig im „Mediaset-Prozess“ zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Verurteilte Politiker dürfen in Italien seit 2012

Ex-Präsident der Ukraine: EU hatte keine strategische Vision

Berlin – Der frühere Präsident der Ukraine, Viktor Juschtschenko, hat die Politik der EU gegenüber seinem Land kritisiert: „Brüssel hat sich auf Details fixiert und war ohne strategische Vision“, sagte er im Interview mit der „Welt“. Die Ukraine habe viele schmerzhafte Reformgesetze verabschiedet. Die EU habe jedoch „Einzelaspekte, die teils hoch politisiert sind wie der

Italien: Berlusconi-Partei gespalten

Rom – Die Partei des italienischen Ex-Regierungschefs Silvio Berlusconi hat sich gespalten. Die Partei „Volk der Freiheit“ (PdL), die mit mehreren Ministern an der Regierung des Sozialdemokraten Letta beteiligt ist, spaltete sich in der Frage des Umgangs mit dem in letzter Instanz wegen Steuerbetrugs verurteilten Berlusconi auf. Berlusconi will seine Fraktion unter dem alten Namen

Bundesagentur: Zahl rumänischer Hartz-IV-Bezieher verdoppelt

Berlin – Immer mehr Zuwanderer aus Osteuropa beziehen Hartz-IV-Leistungen: „Gegenüber dem Jahr 2007 hat sich die Zahl der rumänischen Hartz-IV-Bezieher auf 14.700 verdoppelt. Die Zahl der bulgarischen Hartz-IV-Empfänger hat sich in der gleichen Zeit vervierfacht, auf 15.300“, sagte Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Obwohl beide Länder erst im

Chef der Londoner Börse rechnet mit weniger Börsenbetreibern

Chef der Londoner Börse rechnet mit weniger Börsenbetreibern

London – Xavier Rolet, der Chef der Londoner Börse London Stock Exchange (LSE), rechnet mit einer weiteren Konsolidierung der Börsenlandschaft. „Ich glaube, langfristig betrachtet wird es weltweit nur noch Platz für vier oder fünf globale Börsenanbieter geben, davon einen oder zwei globale Börsenanbieter mit Sitz in der EU“, sagte er im Gespräch mit dem „Handelsblatt“

Vienna Insurance Group expandiert nach Estland

Vienna Insurance Group expandiert nach Estland

Wien – Die Vienna Insurance Group, VIP, mit Sitz in Wien, ist einer der größten börsennotierten auf internationaler Ebene tätigen Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa. Im Konzern sind rund 50 Versicherungsgesellschaften mit insgesamt 23.000 Mitarbeitern in 24 Ländern tätig. Nun expandiert die Vienna Insurance Group nach Estland, einem Land, dem Land, das von der Krise

Verbot für Plastiktüten

Verbot für Plastiktüten

Brüssel – Sie stehen schon viele Jahre im Kreuzfeuer der Kritik, die Plastiktüten. 2012 wurde bereits innerhalb der EU-Kommission über ein mögliches Verbot diskutiert. Die EU-Kommission kam jedoch zur Erkenntnis, dass ein europaweites Verbot mit den Regeln des europäischen Binnenmarktes und dem internationalen Handelsrecht in Konflikt stehe. Im Gutachten wurde auch ausgeführt, dass selbst ein

Britische Botschaft unter Verdacht

Berlin – Nach der US-Botschaft gerät nun auch die britische Botschaft in Berlin unter Abhör-Verdacht. Nach neuen Informationen in der Abhöraffäre wurde am Dienstag der britische Botschafter ins Auswärtige Amt in Berlin „gebeten“, wie es offiziell hieß. Der Leiter der Europa-Abteilung des Auswärtigen Amtes bat den Botschafter um eine Stellungnahme zu den aktuellen Berichten und

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