Schlagzeilen

Auf wirtschaft.com erhalten Sie aktuelle Wirtschaftsnachrichten für Deutschland, Österreich die Schweiz und Liechtenstein. Lesen Sie hier die Schlagzeilen.

Kampf gegen Neonazis: Friedrich mahnt Länder

Berlin – Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat seine Kollegen in den Bundesländern gemahnt, ihr Versprechen zu erfüllen und im Kampf gegen gewalttätigen Rechtsextremismus enger und vertrauensvoller zusammenzuarbeiten. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Anlass für die Intervention des Ministers ist der Verdacht, dass sich Neo-Nazis in ganz Deutschland zu einem Netzwerk zusammenschließen. Diesen Fall hatte

Unions-Politiker gehen auf AfD los

Berlin – Führende Unions-Politiker gehen nach dem Gründungsparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) mit der neuen Partei hart ins Gericht. Sie werfen der AfD in der „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe) Konzeptlosigkeit und Inhaltsleere vor. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (56, CSU) sagte der „Die Alternative für Deutschland ist deshalb keine Gefahr für die Union, weil sie keine Alternative

EU-Steuerkommissar mahnt Österreich

Brüssel – EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta appelliert an Österreich, sich mehr am Kampf gegen Steuerhinterzieher zu beteiligen. „Österreich will sicher nicht auf Dauer isoliert bleiben“, sagte der litauische Politiker dem „Spiegel“ und lobte Luxemburg für seine Bereitschaft, nun auch die Regeln für den automatischen Informationsaustausch unter EU-Steuerbehörden einzuführen. „Österreich wird hoffentlich bald nachziehen“, so Semeta. Bislang

Chefvolkswirt der Deutschen Bank kritisiert großzügige Geldpolitik und Staatsanleihenkäufe

Frankfurt/Main – Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat die großzügige Geldpolitik der Zentralbanken weltweit kritisiert. „Die Notenbanken verhalten sich so, als befänden wir uns mitten in der Großen Depression und feuern mit ihren allerschwersten Waffen“, sagte er im Interview mit der „Welt am Sonntag“. Die Angst vor geringem Wachstum sei irrational groß geworden.

Kretschmann warnt vor Substanzbesteuerung

Stuttgart – Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein Stellvertreter, der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid, haben ihre Parteivorsitzenden aufgefordert, die steuerpolitischen Vorschläge in ihren Wahlprogrammen zu korrigieren. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Samstagsausgabe. „Eine Besteuerung von Betriebsvermögen kann, je nach konkreter Ausgestaltung, das Eigenkapital aufzehren und die Investitionsmöglichkeiten des Unternehmens schmälern“, zitiert

Studie: Chinesische Übernahmen als Chance für deutsche Firmen?

München – Zahlreiche chinesische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren deutsche Firmen ganz oder teilweise übernommen. Ihr Ziel: Zugang zu Hochtechnologie. Doch anders als vielfach angenommen, zogen die meisten neuen Eigentümer das Wissen nicht ab. Vielmehr kam es zu einer produktiven Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung. Das hat eine Studie der Technischen Universität München (TUM)

Deutschland: pro Kind rund 200.000 Euro Schulden

Deutschland: pro Kind rund 200.000 Euro Schulden

Die Gesellschaften der meisten OECD-Staaten leben ihren Wohlstand und Reichtum in erheblichem Maße auf Kosten ihrer Kinder und der nachfolgenden Generationen. Sie gefährden damit nicht nur ihre eigene Zukunftsfähigkeit, sondern handeln auch ungerecht gegenüber den eigenen Nachkommen. Zu dieser Einschätzung kommt eine internationale Vergleichsstudie der Bertelsmann Stiftung über die Generationengerechtigkeit in 29 OECD-Staaten. Die ungleiche

Zyperns Finanzminister kritisiert Bankenabgabe

Nikosia – Der zyprische Finanzminister Charis Georgiadis hat sich kritisch zu den Konditionen des kürzlich geschnürten Rettungspakets für sein Land geäußert. Insbesondere die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen über 100.000 Euro, mit der die Bankkunden an der Rekapitalisierung der Institute beteiligt werden, hält Georgiadis für problematisch: „Es war eine bedauerliche Entscheidung, nicht nur für Zypern, das nun

Putin auch in Amsterdam mit Protesten begrüßt

Amsterdam – Russlands Präsident Wladimir Putin ist auch bei seinem Besuch in Amsterdam am Montag mit Protesten begrüßt worden. Mehrere tausend Menschen demonstrierten am Abend gegen ein in Russland geplantes Gesetz gegen Homosexuelle. Bei einem Rundgang auf der Hannover Messe waren auf Putin bereits am Mittag mehrere halbnackte Frauen zugestürmt und hatten „Fuck Dictator“ gerufen.

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