Schlagzeilen

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Enkelmann kritisiert Druck des Kreml auf deutsche Stiftungen

Berlin – Die Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dagmar Enkelmann (Linke), hat den Druck der russischen Regierung auf deutsche Stiftungen in dem Land kritisiert. „Das ist ein unerhörter Zustand“, sagte sie der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Eine Kriminalisierung der Stiftungen werden wir nicht hinnehmen.“ Enkelmann vermutet, dass es der russischen Seite weniger um die Stiftungen als um die

Ökonomen fordern EU-Aufbauhilfe für Zypern

Berlin – Nach Einschätzung von Ökonomen wird Zypern der Aufbau eines neuen Geschäftsmodells für die Zeit nach der Schuldenkrise nur mit Hilfe seiner EU-Partner gelingen. „Bei der Entwicklung von neuen Wirtschaftsstrukturen sollte die Europäische Union mit technischer Hilfe unterstützen“, sagte der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, „Handelsblatt-Online“. „Hierbei können Steuervorteile durchaus eine Rolle spielen.“ Kater

Luxemburgischer Bankenpräsident lobt Zypern-Rettung

Berlin – Der Präsident der Luxemburger Bankenvereinigung ABBL, Ernst Wilhelm Contzen, hat die Zypern-Rettung gelobt und sieht in dieser ein Vorbild für künftige Stützungsmaßnahmen angeschlagener Euro-Länder. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloom habe „recht damit“, die Zwangsabgabe auf Bankguthaben von mehr als 100.000 Euro als vorbildhaft zu sehen, so Contzen im Interview mit „Handelsblatt-Online“. „Wer in Zypern auf

Schäuble nimmt Steueroase Panama ins Visier

Berlin – Deutschland verhandelt derzeit mit Panama ein Abkommen zum Austausch von Informationen in Steuerbelangen. Aufgrund eines solchen sogenannten Informationsaustauschabkommens „können die deutschen Steuerbehörden zukünftig nach OECD-Standard steuerliche Informationen aus Panama erhalten“, sagte eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) „Handelsblatt-Online“. Hintergrund ist ein Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, wonach mehrere prominente deutsche Unternehmer und Privatleute

Koalitionspolitiker kritisieren Euro-Gruppen-Chef scharf

Berlin – Politiker von CDU und FDP haben die Äußerungen von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem scharf kritisiert, wonach die Maßnahmen zur Zypern-Rettung als Vorbild für andere Euro-Krisenstaaten dienen könnten. „Zypern ist und bleibt ein Sonderfall, der die Euro-Gruppe, ihren Chef und vor allem die zypriotischen Bürgerinnen und Bürger vor besondere Herausforderungen gestellt hat und auch weiterhin

Euro-Rettung: Deutsche-Bank-Chefvolkswirt fordert Einbeziehung von Gläubigern

Frankfurt/Main – Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat dafür plädiert, bei der Euro-Rettung Gläubiger von Banken und Staaten stärker einzubinden. „Man sollte jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um Marktdisziplin wieder herzustellen“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). „Die Gläubiger von Banken und Staaten müssen herangezogen werden, bevor der europäische Steuerzahler zu Hilfe gerufen wird“,

Bundesbankvorstand gibt Entwarnung für deutschen Immobilienmarkt

Berlin – Bundesbankvorstand Andreas Dombret glaubt nicht an eine Blase am deutschen Immobilienmarkt. Im Gegenteil, 2012 habe sich die „Preisdynamik für Immobilien in den großen deutschen Städten stabilisiert“, sagte Dombret in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Wenn es dennoch zu einer Immobilienblase kommen sollte, so sei die Aufsicht vorbereitet. Sie könnte zum Beispiel

Lufthansa baut Konzernführung um

Frankfurt/Main – Bei der Lufthansa steht ein Um- und Ausbau der Konzernführung bevor. Für den zum 30. Juni scheidenden Personalchef Stefan Lauer sollen gleich zwei Manager nachrücken, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet. Einzelheiten sollen auf einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung noch vor dem nächsten regulären Treffen Anfang Mai beschlossen werden. Lauer betreut zurzeit neben seinem Hauptjob

Karstadt kämpft mit größeren Umsatzverlusten als bisher bekannt

Essen – Der Essener Warenhauskonzern kämpft offenbar mit größeren Umsatzverlusten als bisher bekannt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ lagen die Verkäufe im Februar laut internen Papieren bei 133 Millionen Euro – fast zwölf Prozent unter den Planungen und 15 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahres. Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres, dem Beginn des

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