Welt

Steinmeier nach Explosion in Beirut „zutiefst erschüttert“

Nach der Explosion im Hafen von Beirut mit zahlreichen Toten hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dem libanesischen Präsidenten Michel Aoun kondoliert. „Betroffen und schockiert habe ich die Nachricht von der schweren Explosion im Hafen von Beirut erhalten“, so Steinmeier am Mittwoch. Die Bilder von der gewaltigen Zerstörung mitten in der Stadt hätten ihn „zutiefst erschüttert“. Im Namen der Bundesrepublik sprach Steinmeier …

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Maas: Ausmaß der Zerstörung in Beirut „kaum zu fassen“

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich erschüttert über die verheerende Explosion im Hafen von Beirut gezeigt. „Diese Katastrophe trifft ausgerechnet den ohnehin krisengebeutelten Libanon schwer“, sagte Maas der „Bild“. Das Ausmaß der Zerstörung sei kaum zu fassen. „Die Bilder der Verwüstung in Beirut treffen uns mitten ins Herz, sie schmerzen.“ Und weiter: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten …

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Weitere EU-Länder würden Palästina bei Annexion anerkennen

Nach den Worten von Luxemburgs Außenminister Asselborn werden im Fall einer Annexion von Teilen des Westjordanlandes durch Israel mehrere EU-Länder Palästina als unabhängigen Staat anerkennen. „Bisher erkennen neun von 27 EU-Ländern Palästina als eigenen Staat an“, sagte Asselborn der „Welt“ (Mittwochausgabe). Die meisten dieser EU-Länder, wie Ungarn oder Polen, hätten diesen Schritt während ihrer Zugehörigkeit zu kommunistischen Systemen vor 1989 …

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Welthungerhilfe: Corona verschärft Ernährungsprobleme weltweit

Die Welthungerhilfe warnt vor den Auswirkungen der Coronakrise auf die Ernährungssituation von Menschen auf der ganzen Welt. „Schätzungen gehen davon aus, dass ungefähr zwischen 80 und 130 Millionen Menschen durch Covid noch mal mehr in den Hunger getrieben werden. Das ist natürlich ein wirklich katastrophaler Trend, den es dringend umzukehren gilt“, sagte der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, am Mittwoch …

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FDP begrüßt Marine-Einsatz vor Libyen

Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat die geplante Entsendung eines deutschen Marineschiffs vor die Küste Libyens begrüßt. „Es ist wichtig, dass Deutschland die zu Beginn der Mission zugesagte Fregatte jetzt ins Mittelmeer schickt. Wir haben immer gesagt, dass die militärische Mission nur ein Teil der Lösung sein kann. Dazu leistet Deutschland jetzt seinen Beitrag“, sagte die Bundestagsabgeordnete dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgaben). …

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Ökonom kritisiert Grundeinkommen-Plan für Entwicklungsländer

Entwicklungsökonom David Stadelmann von der Uni Bayreuth hat den jüngst vorgeschlagenen Plan der UNO kritisiert, 2,7 Milliarden direkt von Armut betroffene Menschen in Entwicklungsländern mit einem Grundeinkommen zu versorgen. „Das würde pro Monat rund 200 Milliarden Dollar kosten. Es wäre daher schon sinnvoll, sich zu fragen, wer das finanziert“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson. „Aktuell liegt das Budget für Entwicklungszusammenarbeit …

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Deutschland gegen automatische Iran-Sanktionen

Die Bundesregierung stellt sich gegen die aktuelle Iran-Politik der USA. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Demnach will Washington die Verstöße der Islamischen Republik gegen die Wiener Nuklearvereinbarung (JCPOA) mit neuen Sanktionen ahnden, wenn das Embargo für konventionelle Waffenlieferungen nach Iran demnächst ausläuft. Deutschland ist dagegen: „Die von den Vereinigten Staaten von Amerika vorgenommene politische Verknüpfung zwischen dem …

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Außenminister kritisiert Russland für Syrien-Politik

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Russland für eine Verschärfung der humanitären Krise in Syrien verantwortlich gemacht. „Die Blockadehaltung einiger Partner im Sicherheitsrat setzt Menschenleben aufs Spiel“, sagte Maas der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Russland und China hatten zuvor im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Fortsetzung grenzüberschreitender humanitärer Hilfe in Syrien per Veto blockiert. 2,8 Millionen Menschen seien auf diese Hilfe der internationalen …

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Grüne kritisieren Rüstungs-Exporte an Libyen-Konflikt-Teilnehmer

Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2020 Rüstungsexporte in am Libyen-Konflikt beteilige Länder im Wert von 614 Millionen Euro genehmigt. Dies geht aus einer Aufstellung des Bundeswirtschaftsministeriums auf Anfrage der Grünen hervor, über die das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet. „Damit unterminiert die Bundesregierung ihre eigenen Friedensbemühungen und macht sich völlig unglaubwürdig“, sagte Grünen-Politiker Omid Nouripour der Zeitung. An erster Stelle der …

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Außenminister kritisieren Israels Annexionspläne

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat gemeinsam mit seinen Amtskollegen Sameh Hassan Shoukry (Ägypten), Jean-Yves Le Drian (Frankreich) und Ayman Safadi (Jordanien) die Annexionspläne von Israel im Westjordanland scharf kritisiert. „Wir sind einhellig der Auffassung, dass jede Annexion der 1967 besetzten Palästinensischen Gebiete gegen das Völkerrecht verstoßen und die Grundlagen des Friedensprozesses gefährden würde“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am …

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Welthungerhilfe fürchtet Verschärfung der Hungerkrise

Die Welthungerhilfe hat vor einem Anstieg der Zahl der Hungernden auf eine Milliarde Menschen weltweit gewarnt. „Jetzt schlägt die Pandemie in den Ländern des Südens mit voller Wucht zu“, sagte die Präsidentin der Hilfsorganisation, Marlehn Thieme, am Dienstag. Viele Menschen erkrankten an Covid-19 oder verlören ihre Arbeit, die Wirtschaft breche dramatisch ein, Nahrungsmittelpreise stiegen und Gesundheitssysteme seien überfordert. „Hinzu kommt …

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