Wolfsburg

VW und Porsche gewinnen Rechtsstreit um „Short Squeeze“ in 2008

Die Autobauer VW und Porsche haben einen Rechtsstreit um die Vorfälle, die 2008 zu einem beispiellosen kurzfristigen Kursanstieg führten, gewonnen. Bei einem sogenannten „Short Squeeze“ kletterte damals der Kurs der Volkswagen-Stammaktie zeitweilig auf das fünffache seines vorherigen Wertes und Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, erlitten hierdurch Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Porsche hatte am 26. Oktober …

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Schlechter Ifo interessiert nicht – DAX dreht am Mittag ins Plus

Ungeachtet der miesen Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat der DAX am Montag nach einem schlechten Start bis zum Mittag deutlich ins Plus gedreht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 13.305 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent über Freitagsschluss. Das Münchner Ifo-Institut hatte am Vormittag seinen vielbeachteten Geschäftsklimaindex veröffentlicht, der im Juli mit 88,6 Punkten auf den tiefsten …

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VW verteidigt Software-Strategie

Volkswagen-Chef Herbert Diess verteidigt die Strategie seines Konzerns, auf unterschiedliche Fahrassistenten zu setzen. „Kein anderer Autohersteller in Deutschland geht die Software-Entwicklung so konsequent an wie wir“, sagte er der „Zeit“. Diess zeigt sich zuversichtlich, die Probleme bei der Software-Tochter Cariad in den Griff zu bekommen. Der Plan werde funktionieren. „Ursprünglich wollten wir für alle Marken eine gemeinsame Fahrassistenz entwickeln. Das …

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Wirtschaftsministerium will für VWs China-Geschäft nicht bürgen

Das Bundeswirtschaftsministerium verwehrt dem Volkswagen-Konzern Garantien für neue Investitionen in China. „Aus menschenrechtlichen Gründen“ habe man erstmals „vier Anträgen eines Unternehmens auf Verlängerung von Investitionsgarantien“ nicht stattgegeben, sagte eine Sprecherin von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dem „Spiegel“. Dabei handelt es sich laut „Spiegel“-Bericht um den VW-Konzern, der entsprechende Anträge auf Investitionsgarantien bestätigte, allerdings angab, bislang noch keine Antwort der Bundesregierung …

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Großaktionär Niedersachsen gegen Umbenennung von VW

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich gegen einen neuen Namen für den VW-Konzern ausgesprochen. Das Land hat einen Anteil von 11,8 Prozent an dem Autobauer. „Volkswagen bleibt Volkswagen“, sagte der SPD-Politiker, der auch Mitglied des VW-Aufsichtsrats ist, dem „Handelsblatt“. Eine Änderung des Konzernnamens komme für ihn nicht in Betracht. Weil reagiert damit auf angebliche Überlegungen von Vorstandschef Herbert Diess. …

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Studie: Immer mehr Autos auf Deutschlands Straßen

Die deutsche Autoindustrie klagt das ganze Jahr bereits über enorme Produktionsschwierigkeiten und Lieferprobleme wegen der Halbleiterkrise, doch es gibt immer mehr Neuzulassungen. Der Fahrzeugbestand nimmt immer weiter zu, zeigen Zahlen des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer, über die die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe) vorab berichtet. So waren zum 1. Oktober in Deutschland 48,648 Millionen Pkw zugelassen, was einem Zuwachs von knapp 400.000 Autos …

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VW baut komplett neues Werk für E-Autos in Wolfsburg

Der Autobauer Volkswagen plant eine komplett neue Fabrik in der Region Wolfsburg. Für das neue Elektro-Modell „Trinity“, das 2026 auf den Markt kommen soll, werde eine neue Produktion außerhalb des Stammwerks aufgebaut, kündige VW am Dienstag an. „Wenn Sie sich den Plan des Wolfsburger Werks ansehen, werden Sie keine großen ungenutzten Flächen finden“, sagte VW-Markenchef Ralf Brandstätter dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ …

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Özdemir befürchtet Deindustrialisierung durch Union und FDP

Der Grünen-Verkehrspolitiker Cem Özdemir warnt von einer drohenden Deindustrialisierung in Autostädten wie Stuttgart. „Wir müssen verhindern, dass Stuttgart, Wolfsburg oder Ingolstadt das neue Detroit werden“, sagte er dem „Spiegel“. Die Alternative zu emissionsfreier Mobilität und Verkehrswende sei, dass es irgendwann keine deutschen Autos mehr gebe. Die Entscheidung für Elektromobilität als wichtigsten Antrieb sei gefallen. Der frühere Grünen-Chef galt als Verfechter …

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Weiter große Einkommensunterschiede zwischen Ost und West

Gemessen an den Einkommensunterschieden ist die Bundesregierung vom Ziel der gleichwertigen Lebensverhältnisse in Deutschland auch drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung noch weit entfernt. Böblingen, Ingolstadt, Erlangen und Wolfsburg im Westen haben den höchsten monatlichen Einkommens-Mittelwert (Medianentgelt) von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten – der Erzgebirgskreis, Görlitz, der Saale-Orla-Kreis sowie der Landkreis Altenburger Land im Osten den niedrigsten. Das geht aus einer Antwort des …

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„Gender Pay Gap“ und Lohnlücke zwischen Ost und West schrumpfen

Die Lohnlücke zwischen Ost und West ist im vergangenen Jahr leicht geschrumpft – ebenso wie der Unterschied zwischen Männern und Frauen. In den neuen Bundesländern lag das mittlere monatliche Bruttoentgelt von Vollzeitbeschäftigten mit 2.890 Euro um 650 Euro unter dem Niveau des Westens (3.540 Euro), 49 Euro weniger als im Jahr 2019. Die Zahlen gehen aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums …

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EU-Abgeordneter Lange warnt vor Jobverlusten in Autoindustrie

Vor dem EU-Klimagipfel hat der EU-Handelspolitiker Bernd Lange (SPD) stärkere Anstrengungen verlangt, um den Strukturwandel in der Autoindustrie vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität abzufedern. „Wir müssen viel mehr tun“, sagte der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Man sei noch nicht genügend vorbereitet für den Umstieg von den Verbrennungsmotoren hin zum Elektroantrieb. „Da fehlt es noch an allen Ecken …

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