Neues Kompetenzzentrum CleanPort im Dortmunder Hafen

Neues Kompetenzzentrum CleanPort im Dortmunder Hafen

Das Sondervermögen ‚Verpachtung Technologiezentrum Dortmund ’ und die ‚TechnologieZentrumDortmund GmbH’ wollen nach dem bewährten Modell der Dortmunder Technologiezentren auf einer zwei Hektar großen Fläche im Dortmunder Hafen das Kompetenzzentrum ‚CleanPort Dortmund ’ errichten. Im CleanPort werden in den nächsten zehn Jahren 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Dafür wird das Sondervermögen in den kommenden drei Jahren voraussichtlich insgesamt 19 Millionen Euro investieren, um Gebäude und technologische Anlagen anzubieten.

Im CleanPort werden Gründer und junge Unternehmen auf dem Gebiet der sauberen Technologien gemeinsam mit Bestandsunternehmen zusammenarbeiten. Das Themenfeld reicht von der effizienten Nutzung von Energie, Rohstoffen und Materialien über neue Verfahren und Produkte der Bodenverbesserung bis zur nachhaltigen Mobilität. Für die Ansiedlung bestehender und neuer Unternehmen werden mit dem Kompetenzzentrum optimale Rahmenbedingungen hergestellt. Das Kompetenzzentrum bietet den in den Handlungsfeldern der CleanTech tätigen Unternehmen eine räumliche und technologiespezifische Infrastruktur, die passgenau auf ihren Bedarf zugeschnitten ist. In das Zentrum sollen kleinere und mittlere Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handwerk und Gartenbau einziehen, die aktuell in den folgenden Themenfeldern arbeiten:

  • Bodenverbesserung und Rekultivierung
  • Wiederverwertung von Rohstoffen
  • Lokale Wertschöpfung durch die Nutzung überschüssiger Energie im Energieverbund
  • Urbaner Gartenbau / Stadtfarmen.

Clean Technologies gehören zu den Leitmärkten der Zukunft. Das Prinzip der Energie- und Ressourceneffizienz wird dabei durchgehend alle Branchen und Wertschöpfungsketten befruchten. Die Errichtung des Kompetenzzentrums CleanPort im Dortmunder Hafen wird die Innova-tions- und Wirtschaftskraft vor Ort stärken und neue Innovationsimpulse im Norden des Stadtgebiets setzen.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, erläuterte in der heutigen Pressekonferenz des Verwaltungsvorstandes, wie die Arbeit der Wirtschaftsförderung und des Projekts ‚Nordwärts’ ineinandergreifen. „Das Kompetenzzentrum CleanPort steht im Einklang mit den strategischen Hauptzielen der Wachstumsinitiative ‚Heimvorteil’ der Wirtschaftsförderung und des Projekts ‚Nordwärts’. CleanPort wird flächendeckende Innovationsimpulse in den nördlichen Stadtgebieten setzen und zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes und der lokalen Wirtschaftskreisläufe beitragen.“

Die Bindung der Kaufkraft der im Kompetenzzentrum angesiedelten Unternehmen und ihrer Beschäftigten an die lokale Wertschöpfung verbessert die Wohn- und Lebensqualität im Stadtbezirk und steigert ihre Anziehungskraft auf die Ansiedlung von Unternehmen. Das energiepolitische Themenfeld ‚lokale Wertschöpfung durch die Nutzung überschüssiger Energie’ reiht sich nahtlos in den Wissenskern Energie 2.0 der Wachstumsinitiative ‚Heimvorteil’ ein.

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