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Nordkorea: Keine Rakete zum Geburtstag

Pjöngjang - Nordkorea hat am Montag den 101. Geburtstag des "ewigen Präsidenten" Kim Il Sung gefeiert, die befürchteten Raketentests nach den Kriegsdrohungen der vergangenen Wochen blieben jedoch aus. Zudem gab es auch keine weiteren Drohgebärden in den staatlichen Massenmedien, der gegenwärtige Konflikt wurde nicht erwähnt. Kims Enkel und Machtnachfolger in dritter Generation, Kim Jong Un, tauchte nach längerer Abwesenheit wieder zum wichtigsten Nationalfeiertag des kommunistischen Landes in der Öffentlichkeit auf.

Zusammen mit hochrangigen Militärs besuchte Kim Jong Un in der Nacht zum Montag das Mausoleum in Pjöngjang, in dem der einbalsamierte Leichnam seines Großvaters Kim Il Sung aufbewahrt wird, wie die Staatsmedien berichteten. Im "Kumsusan-Palast der Sonne" liegt auch Kim Jong Uns Vater und Vorgänger Kim Jong Il. Um die Familie der Kims, die seit fast sieben Jahrzehnten über das Land herrscht, wird ein bizarrer Personenkult zelebriert. Südkoreanische Medien berichteten, dass Kim Jong Un aus unbekannten Gründen seit der Frühjahrssitzung der Obersten Volksversammlung, des Parlaments in Nordkorea, am 1. April nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden war.

Foto: Flagge von Nordkorea, John Pavelka, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

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