Nordkoreanischer Geschäftsträger nach Berlin einberufen

Nordkoreanischer Geschäftsträger nach Berlin einberufen


Das Auswärtige Amt hat nach Berichten über die mögliche Entsendung nordkoreanischer Soldaten nach Russland zur Unterstützung im Ukraine-Konflikt den nordkoreanischen Geschäftsträger nach Berlin einberufen. Das Ministerium äußerte auf dem Onlinedienst X, dass eine solche militärische Unterstützung für den russischen Krieg gegen die Ukraine schwerwiegende Konsequenzen hätte und einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstelle. Außerdem wurde hervorgehoben, dass diese Unterstützung die Sicherheit Deutschlands sowie die Stabilität der europäischen Friedensordnung direkt bedrohe. Der finnische Präsident Alexander Stubb bewertet die Berichte über die nordkoreanische Unterstützung für Russland im Ukraine-Krieg als einen Ausdruck der Schwäche Moskaus. In einem Interview mit Reuters-TV in Berlin erklärte er: „Ich denke, wir sehen, wie verzweifelt Russland ist.“  Wenn man weltweit Menschen fragen würde, ob sie nordkoreanische Soldaten an ihrer Seite haben wollen, wäre die Antwort wahrscheinlich durchweg „Nein“. Stubb betont, dass dies ein Akt der Verzweiflung sei und auf Russlands Mangel an Verbündeten hinweise.  Das Land sei auf iranische Waffen und nordkoreanische Truppen angewiesen. „Wie viel schlimmer kann die Situation noch werden?“, fügt er hinzu.

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