Die Oberbürgermeisterwahl in Ingolstadt hat zu einer Stichwahl zwischen den beiden Spitzenkandidaten geführt. Nach dem ersten Wahlgang konnten weder Christian Kern noch Susanne De Lapuente eine absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen. Nun müssen sich die beiden Kandidaten in einer Stichwahl dem Urteil der Wähler stellen.
Erste Statements der Kandidaten
Unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses bezogen die beiden Kontrahenten Stellung. Christian Kern, der im ersten Wahlgang knapp vorne lag, zeigte sich zuversichtlich für den zweiten Durchgang: „Wir haben gezeigt, dass wir der Wählerschaft ein überzeugendes Konzept für die Zukunft Ingolstadts präsentieren können. In der Stichwahl werden wir nochmal alles geben, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen.“
Auch Susanne De Lapuente, die auf Platz zwei landete, gab sich kämpferisch: „Das Ergebnis zeigt, dass die Wähler unzufrieden sind mit der derzeitigen Stadtführung. In der Stichwahl werden wir nochmal deutlich machen, dass es Zeit für einen Wechsel an der Spitze der Stadtverwaltung ist.“ Sie kündigte an, in den verbleibenden Wochen bis zur Stichwahl ihre Kernthemen wie bezahlbares Wohnen und Verkehrskonzepte nochmal in den Fokus zu rücken.
Spannendes Rennen erwartet
Die Stichwahl verspricht ein spannendes Rennen zu werden. Beide Kandidaten haben in ihren ersten Statements klar Position bezogen und den Wählern deutlich gemacht, wofür sie stehen. In den kommenden Wochen wird es nun darum gehen, die unentschlossenen Wähler von den jeweiligen Konzepten zu überzeugen. Das Wahlergebnis bleibt damit bis zum Schluss offen.
