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Optimale Akustiklösungen sorgen für mehr Ruhe im Büro

Gerade diejenigen, die in einem Durchgangs- oder Teambüro arbeiten, wissen wie wichtig Ruhe am Arbeitsplatz ist. So lenken Telefonate der Kollegen, Gesprächsfetzen, Umgebungsgeräusche und Lärm von draußen schnell ab, beeinträchtigen die Arbeitsleistung sowohl qualitativ wie auch quantitativ und das eigene Wohlbefinden ist dahin. Ein hoher Geräuschpegel im Büro bedeutet Ineffizienz bei der Arbeit und ist indirekt auch mit dafür verantwortlich, dass Mitarbeiter öfter ausgebrannt sind. Krankmeldungen und nicht erreichte Umsatzziele sind dann das Ergebnis. Aber das muss nicht sein, denn durch geeignete akustische Maßnahmen lässt sich Lärm jeglicher Art und Weise wirkungsvoll minimieren.

Studien zeigen: Gute Raumakustik ist wichtig fürs Wohlbefinden

So bestätigte eine Studie des Stockholmer Instituts für Stressforschung Erkenntnisse früherer Analysen. Es ist demnach so, dass eine verbesserte Raumakustik Stress reduzieren kann und zu besseren Entscheidungen der Mitarbeiter beiträgt. Diese sind vor allem in Großraumbüros und offenen Verwaltungsetagen einem wesentlich höheren Lärmlevel ausgesetzt.

Nicht verwunderlich, dass sich Büro- und Objektmöbelhersteller auch in Bezug auf die Akustik bereits früh mit der Einrichtung und funktional-technischen Ausstattung von Büros beschäftigt haben. Das Ergebnis sind akustisch wirksame Möbel für Büros, die dem Anspruch an modernem Design und Funktionalität entsprechen. Dazu gehören Akustikpaneele für Wände und Decken ebenso wie Akustik-Trennwände zwischen einzelnen Arbeitsplätzen sowie Stellwände, sogenannte Paravents, die größtmögliche Flexibilität durch ihre frei positionierbaren Anwendungen geben.

Je ruhiger und entspannter eine Arbeitsumgebung ist, desto höher ist das emotionale Wohlbefinden der Menschen, die dort arbeiten. Das zeigt sich nachweislich auch in einer größeren Loyalität gegenüber Kollegen, Vorgesetzten und dem Unternehmen, einer erhöhten Leistungsbereitschaft und Produktivität sowie durch rückläufige Fehlzeiten und Krankmeldungen.

Lärmbelastung in den Griff bekommen

Ob gleich bei der Büroplanung mit berücksichtigt oder nachträglich installiert – akustische Lösungen sind stets eine gute Investition in die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Moderne Büroausstatter und Büromöbelhersteller bieten neben klassischen Büromöbeln auch Büroplanungen und -gestaltungen unter Berücksichtigung von akustisch wirksamen Lösungen für alle Arten von Büros an. Spezielle schallabsorbierende Wandbilder und sogar Schränke mit Akustiktüren und oder akustischen Metallrückwänden sind besonders in Team- und Open-Space-Büros gefragt. Daneben sind Akustikelemente – ob als Tischtrenner oder Raumteiler – in jedem Büro einsetzbar und wirksam. Modular einsetzbare und flexible Akustikmöbel und Accessoires lassen sich ohne bauliche Veränderungen auch in bereits eingerichtete Räume integrieren.

Wer komplett renoviert oder neu baut, sollte bereits bei den Materialien die richtige Auswahl treffen. Lärmdämpfende Bodenbeläge wie Teppichböden für die gewerbliche Nutzung, trittweiche Böden aus Kunststoff – etwa aus Vinyl – oder Holzböden sind ideal, da diese Schall absorbieren. Harte Fliesen und Keramikplatten reflektieren den Schall, werfen ihn also in den Raum zurück. Große, nackte Wandflächen können Schall nicht schlucken. Um die Sprachverständlichkeit zu verbessern ist es ratsam, großformatige Bilder oder Wandbegrünungen mit Pflanzen anzubringen. Diese sorgen nicht nur für eine optimale Akustik, sondern filtern zudem Schadstoffe aus der Luft und sorgen für eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Außerdem sind sie auf jeden Fall immer auch ein optisches Highlight im Büro.

So sind auch Schallschutz- und Akustikvorhänge nachträglich in Büros integrierbar. Ob aus speziellem Stoff oder Filz hergestellt, vermindern diese Raumaccessoires Sprach- und Umgebungslärm. Vorhänge verkleiden Fenster und Türen wirkungsvoll, können jedoch auch vor Wänden oder als frei im Raum hängende Variante eingesetzt werden.

Open-Space-Bereiche optimal aufteilen

Gerade in Großraumbüros spielt der Lärm häufig die entscheidende Rolle – ist es zu laut, können Mitarbeiter nicht effektiv ihrer Arbeit nachkommen. Ist der Platz zwischen den einzelnen Arbeitsbereichen nicht ausreichend, leidet die Effektivität der Arbeit ebenfalls. Bei der Gestaltung von großen Teambüros kommt es auch darauf an, die verschiedenen Bereiche geschickt zu trennen. So muss es Platz für kleine Meetings geben, separate Bereiche zum Telefonieren sowie Ruhebereiche zum konzentrierten Denken und Arbeiten. Mitarbeiter, die eng zusammenarbeiten und häufig miteinander kommunizieren, sollten ihre Schreibtische möglichst nah zueinander platzieren. Laufwege zum Drucker oder in die Kaffeeküche dürfen nicht in unmittelbarer Nähe zu den Schreibtischen geplant werden.

Die offene Struktur im Open-Space-Büro denken einige Unternehmen sogar noch weiter. Eigene Schreibtische sind hier nicht mehr vorhanden – es gibt stattdessen verschiedene Möglichkeiten mit seinem Notebook unterschiedliche Zonen im Büro zu nutzen. So steht es jedem Mitarbeiter frei, seinen Arbeitsplatz täglich oder ganz nach Belieben zu wechseln. Der Raum lebt von seiner Offenheit – Struktur geben ihm entsprechend flexibel einsetzbare Möbel, Trennwände und Pflanzen.

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