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Ausschreitungen in Burkina Faso

Parlament in Flammen: Aufstand in Burkina Faso

Im westafrikanischen Burkina Faso ist der Zorn auf Staatschef Blaise Compaoré eskaliert: Aufgebrachte Demonstranten stürmen das Parlament in der Hauptstadt Ouagadougou und legen Feuer. Sie verwüsten Büros und setzen Akten und Autos in Brand. Sicherheitskräfte versuchen zunächst, die Demonstranten mit Tränengas zurückzudrängen, dann treten sie selbst den Rückzug an. Der Parlamentssitz ist von dichtem Rauch umhüllt. Mindestens ein Mensch wird im Zuge der Ausschreitungen getötet. Der wütende Protest der überwiegend jungen Demonstranten richtet sich gegen eine geplante Verfassungsänderung zugunsten des Staatschefs, der damit seinen Verbleib an der Macht für mindestens fünf weitere Jahre in dem bitterarmen Land zementieren will.Präsident Compaoré kam vor 27 Jahren durch einen Staatsstreich gegen seinen einstigen Wegbegleiter Thomas Sankara an die Macht. Der Sozialist Sankara wird damals im Zuge des Putsches getötet, bis heute wird er in weiten Teilen der Bevölkerung verehrt. Angesichts der heftigen Ausschreitungen hat die Regierung die Abstimmung über die geplante Verfassungsänderung nun abgesagt. Doch die Proteste gehen weiter: Die Opposition fordert den Rücktritt des Präsidenten - und hofft auf Unterstützung durch die Armee.

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