Propaganda ist seit der Antike ein Mittel der Meinungsbeeinflussung in Kriegen. Mit dem Aufkommen von Massenmedien wie Hörfunk und Film hat sich ihre Reichweite deutlich erweitert. Im Ersten Weltkrieg spielte Propaganda eine zentrale Rolle bei der Mobilisierung der Bevölkerung, unter Einsatz von Medien wie Flugblättern, Plakaten und Fotografien. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Medien unter Goebbels‘ Führung zur Verbreitung der nationalsozialistischen Ideologie genutzt, wobei das Radio als effektives Instrument eingesetzt wurde. Im Vietnamkrieg gab es erstmals keine staatliche Zensur, und die Medien unterstützten die US-Regierung. Im Irakkrieg 1991 kontrollierte das US-Verteidigungsministerium die Berichterstattung. Der Kosovokrieg markierte den ersten Einsatz des Internets für Propagandazwecke, wobei Bilder zur Beeinflussung der Öffentlichkeit genutzt wurden, deren Wahrheitsgehalt oft unklar war.
