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Saakaschwili fordert Hilfe von Merkel

Der am Montag erneut aus der Ukraine abgeschobene ehemalige georgische Präsident, Misha Saakaschwili, hat Unterstützung der Europäischen Union und insbesondere Kanzlerin Angela Merkel gefordert. Saakaschwili der mittlerweile in Polen in einem Hotel ist, sagte der „Bild“ (Dienstag): „Ich wurde in einem Cafe in Kiew von maskierten Männern überfallen, verschleppt, bedroht und in einem Privatflieger nach Polen gebracht.“ Hinter dieser Aktion stecke „der korrupte ukrainische Präsident Poroschenko“.

Wenn die Europäische Union und allen voran Kanzlerin Angela Merkel nicht endlich etwas unternähmen, werde die Ukraine zerbrechen. „Poroschenko zerstört dieses Land und er will mich entfernen, weil ich die Korruption anprangere.“ Saakaschwili kündigte an, erneut in die Ukraine reisen zu wollen. Saakaschwili sagte „Es sind Großdemonstrationen angekündigt und ich werde auf legalem Wege in die Ukraine zurückkehren.“

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

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