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Schäuble muss für ausgeglichenen Haushalt mehr sparen

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss wesentlich mehr einsparen, um den Haushalt auszugleichen. Wie die F.A.Z. berichtet, muss er in diesem Jahr noch mindestens 2 Milliarden Euro auftreiben, damit er sein haushaltspolitisches Ziel erreichen kann. Im kommenden Jahr fehlen ihm sogar 8 Milliarden Euro

Das ergibt sich aus Berechnungen des Kieler Finanzwissenschaftlers Alfred Boss für die F.A.Z. Die große Koalition will in diesem Jahr den Haushalt "strukturell" ausgleichen. Das entspricht einer Neuverschuldung von etwas mehr als 8 Milliarden Euro. Der Ökonom hat für 2014 eine Lücke zwischen den zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben des Bundes von 10,5 Milliarden Euro errechnet. Für 2015 kommt er auf eine Lücke von 8 Milliarden Euro. Die große Koalition beabsichtigt, in diesem Jahr den Haushalt "strukturell" auszugleichen, also unter Ausklammerung konjunktureller Wirkungen und gewisser Einmaleffekte. Damit ist die Obergrenze für die Neuverschuldung bei etwas mehr als 8 Milliarden Euro gezogen worden. Nächstes Jahr soll dann laut dem Plan der große Moment kommen: ein Haushalt gänzlich ohne neue Schulden.

Foto: Wolfgang Schäuble, über dts Nachrichtenagentur

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