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Scholz will EZB-Direktorium weiblich besetzen

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, den frei werdenden Posten im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) weiblich zu besetzen. "Ich finde, dass wir in der Gesellschaft, in der wir leben, auch immer schauen müssen, wie diese Gremien zusammengesetzt sind. Reine Männerveranstaltungen sind keine gute Idee", sagte der SPD -Politiker in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion. Die deutsche Juristin Sabine Lautenschläger ist derzeit die einzige Frau in dem sechsköpfigen Direktorium. Ende September hatte sie überraschend mitgeteilt, dass sie das Führungsgremium der EZB Ende Oktober verlassen wird. Als aussichtsreiche Kandidatinnen für Lautenschlägers Nachfolge gelten unter anderen die Vize-Präsidentin der Deutschen Bundesbank, Claudia Buch, und die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel. Beide Namen wollte Scholz jedoch nicht kommentieren. "In Luxemburg wird jetzt erst einmal beschlossen, dass Bewerbungen eingereicht werden können." Er rechne damit, dass die Frage der Nachfolge "sehr schnell" geregelt sein werde, sagte Scholz. Foto: EZB, über dts Nachrichtenagentur  

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