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Schulz: EU braucht Mentalitätswechsel

Berlin - Die Europäische Union benötigt nach Ansicht von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) einen Mentalitätswechsel. "Die EU ist kein Selbstzweck, sondern sie muss sich um die Probleme kümmern und zwar in einer Form, die die Leute nicht ärgert", sagte Schulz im Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau". "Warum müssen wir, wenn wir den Wasserverbrauch reduzieren wollen, Duschköpfe oder Toilettenspülungen normieren? Man könnte auch Zielvorgaben formulieren und den Ländern und Regionen überlassen, wie sie diese erreichen. Schließlich ist der Wasserverbrauch im Norden Schwedens anders als im Süden Spaniens", so der SPD-Politiker, der nach der Europawahl Ende Mai das Amt des EU-Kommissionspräsidenten anstrebt

In dieser Position würde er den Beamten sagen, "dass wir öfter nur Ziele formulieren, deren konkrete Umsetzung dann durch lokale oder regionale Institutionen erfolgen soll". Dies würde Brüssel entlasten und "gleichzeitig würden wir das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen", so Schulz.

Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

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