Schulz glaubt an Zukunft des Diesel

Nach Meinung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat der Verbrennungsmotor in Deutschland doch noch eine Zukunft. „Die Diesel-Technologie wird es noch lange geben“, sagte Schulz der „Bild-Zeitung“ am Freitag. Deshalb mache es Sinn, in den Diesel zu investieren.

In diesem Zusammenhang kritisierte der SPD-Kanzlerkandidat Amtsinhaberin Angela Merkel, die die Abschaffung des Verbrennungsmotors ins Gespräch gebracht habe. „Ich bin gegen die Abschaffung von Verbrennungsmotoren“, so Schulz zur „Bild“. Der SPD-Kanzlerkandidat sprach sich für die zügige Umrüstung von Diesel-Fahrzeugen aus. „Wir müssen Fahrverbote vermeiden“, erklärte Schulz. Die Umrüstung müsse zu Lasten der Konzerne gehen, nicht zu Lasten der Verbraucher. Zugleich warf Schulz Kanzleramtsminister Peter Altmaier in der Diesel-Affäre eine Blockadehaltung vor. Dieser habe einen Gesetzentwurf zur Einführung von Musterfeststellungsklagen im Auftrag von Merkel gestoppt.

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

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