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Schwelle für Bargeldabhebungen im Einzelhandel sinkt

Die Schwelle für Bargeldabhebungen an Kassen von Einzelhändlern sinkt. Die Drogeriemarktkette dm halbierte den Mindestbetrag von 20 auf 10 Euro, ebenso wie die Lebensmittel-Discounter Aldi Süd und Netto. Allgemein üblich sind derzeit noch 20 Euro als Mindesteinkauf, der verlangt wird, damit Bargeldauszahlungen möglich werden.

Nach einer Testphase in 300 dm-Märkten seit November 2017 soll von Mitte März an in allen rund 1.900 Geschäften in Deutschland die Möglichkeit bestehen, sich schon bei einem Mindesteinkauf von 10 Euro zusätzlich Geld an der Kasse auszahlen zu lassen, sagte der Finanz-Geschäftsführer des Unternehmens, Martin Dallmeier, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe). Zudem sollen bald auch Bargeldeinzahlungen auf das Konto bei bestimmten Direktbanken möglich werden, sagte Dallmeier. Diesen Service werde dm, wie das Abheben vom Konto dieser Banken, voraussichtlich von Mitte 2018 an anbieten. Die Möglichkeit der Bargeldabhebungen mit Kreditkarten werde zudem geprüft. Aktuell ist dies nur mit Girokarten möglich.

Foto: Drogeriemarkt dm, über dts Nachrichtenagentur

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