Sensburg wirft SPD „Koalitionsbruch aus Kalkül“ vor

Im Konflikt um die „Ehe für alle“ hat der CDU-Rechtspolitiker Patrick Sensburg der SPD „Koalitionsbruch aus Kalkül“ vorgeworfen. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) sagte er, seine Partei könne in der letzten Parlamentswoche vor der Bundestagswahl nicht mehr die Koalition aufkündigen oder die Regierung platzen lassen. „An der Abstimmung am Freitag sieht man, was passiert, wenn Rot-Rot-Grün zusammen die Mehrheit bildet“, erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete weiter.

Zuvor kam auch aus der CSU weiter Gegenwind gegen das Vorhaben der SPD, zusammen mit Grünen, Linken und womöglich Teilen der Unionsfraktion noch in dieser Woche eine Entscheidung für die sogenannte „Ehe für alle“ im Bundestag durchzudrücken. „Wir stehen zur Ehe zwischen Mann und Frau“, sagte der CSU-Politiker und Vizepräsident des Deutschen Bundestag, Johannes Singhammer, dem „Deutschlandfunk“.

Foto: Bundestagssitzung im Plenarsaal des Reichstags, über dts Nachrichtenagentur

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