Für 2019 stellen sich viele Anleger erneut die Frage, ob es sich überhaupt für sie auszahlt, Gelder anzulegen. Die großen Fragen, die im Raum stehen sind:
- Steigen die Sparzinsen wieder?
- Was kann in 2019 in Hinsicht auf die Zinsentwicklung erwartet werden?
Aufgrund der niedrigen Leitzinsen bewegen sich die Sparzinsen auf einem Rekordtief. Die Statistik zeigt die Entwicklung der nominalen Durchschnittszinsen der Festgeldangebote nach Laufzeit auf, wobei der Zinssatz einer Anlagesumme von 10.000€ abgebildet ist. Das Online-Verbraucherportal Verivox wertete als Datenbasis aktuelle Festgeldkonten von circa 800 Geldinstituten in Deutschland aus. Der durchschnittliche Zins einer Festgeldanlage lag im Oktober 2018 mit einer 2-jährigen Laufzeit bei rund 0,24%.
Die besten Zinsen für die Festgeldanlage 2019 sichern
Heutzutage ist eine Anlage in Festgeld die beste Option für die deutschen Sparer, denn hier profitieren die Anleger auf Dauer von einem effektiven Zinssatz, um eine solide Rendite zu erhalten. Das Festgeld zusammen mit dem Tagesgeld zählt zu den beliebtesten Anlageoptionen, obwohl es vielfältige Anlagemöglichkeiten gibt, wie zum Beispiel Immobilien, Aktien oder die Kryptowährungen.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Zinsen sind deutlich attraktiver bei der Festgeld- oder Tagesgeld-Anlage, als bei den sogenannten „sicheren Anlageformen“, bei denen es sich um das Girokonto oder das Sparbuch handelt. Dazu kommt, dass der Zinssatz bei der Anlage in Festgeld für die gesamte Laufzeit garantiert ist.
Die Sparer, die sich entspannt nach der Geldanlage zurücklegen wollen, sollten sich umfangreich informieren und einen Vergleich der einzelnen Angebote vornehmen. Es ist keinesfalls ratsam, blind eine Anlage auszuwählen. Hier ist notwendig genaue Informationen einzuholen und für alle, die sich nicht sicher sind, gibt es die Möglichkeit sich von Finanzexperten beraten zulassen.
Meridian Interstate SL Europe ist der europäische Ableger und hat sich auf die Beratung im Bereich Finanzdienstleistung spezialisiert. Das Unternehmen betreut über 2.000 Kunden und hat nach eigenen Angaben für seine Kunden über 15 Milliarden Dollar investiert.

Für wen ist die Festgeldanlage das Richtige?
Für alle die sich nicht ständig sorgen wollen, in Hinsicht auf die veränderte Markt- und Zinssituation, für die ist eine Festgeldanlage genau das Richtige. Jegliche Zinsen sind von dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) abhängig und senkt diese den Zins, dann verringern sich ebenso die Zinsen der Anlagen. Die Banken passen beim Tagesgeld den Guthabenzins in der Regel ebenfalls nach unten an. Anders verhält es sich beim Festgeld. Hier ist der Zins über die gesamte Laufzeit festgelegt und somit garantiert.
Anleger die auf der Suche nach einer sicheren und gleichzeitig lukrativen Anlage sind, die sollten sich näher mit dem Festgeld befassen.
Festgeldanlage – Dauer und Laufzeit
Bei einer Anlage auf einem Festgeldkonto gibt es kaum Risiken, denn alle Konditionen sind hier fest verankert. Neben der Anlagedauer und dem Anlagebetrag wird ebenfalls der Zinssatz fest vereinbart und über die gewählte Dauer der Anlage garantiert (Zinsgarantie). Bei einer Festgeldanlage sprechen Finanzexperten von einer Form der Termineinlage, bei der die Bank und der Kunde die Anlage einer festen Summe über eine feste Laufzeit zu einem festen Zinssatz vereinbaren.
Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto kann das Festgeldkonto nicht nach Belieben gekündigt werden. Wie lange die Dauer der Anlage gewählt wird – seien es zwei Monate oder zwei Jahre – der Anleger muss sich absolut sicher sein, dass er dieses Geld in diesem Zeitraum nicht benötigt. Der Grund ist, dass ein flexibler Zugriff hier nicht möglich ist.
Hinweis: Zwar ist es möglich, das Festgeldkonto vorzeitig zu kündigen, doch in dem Fall muss mit einem Verlust gerechnet werden, der in der Regel die gesamten Zinserträge beträgt, die bis dahin erzielt wurden. Anleger die unbedingt eine „Restkontrolle“ über ihr Festgeldkonto behalten wollen, die sollten im Vertrag eine vorzeitige Kündigungsoption vereinbaren.
Im Prinzip ist die Laufzeit einer Festgeldanlage frei wählbar. Doch die meisten der Anbieter geben gewisse Grenzen vor, was die Mindest- und/oder Höchstanlagedauer angeht. Von Bank zu Bank unterscheidet sich diese, außer bei den Intervallen. Normalerweise ist es möglich, ein Festgeldkonto über Monate oder Jahre abzuschließen – aber nicht über wenige Wochen (Flexgeld). War es früher realistisch eine kürzere Anlagedauer von einem Monat oder einem Jahr zu wählen, so gibt es heute sogar Festgeldanlagen, die zwischen sechs und sieben Jahren laufen.
Zu beachten ist, dass je länger die Laufzeit gewählt wird, desto höher die Zinserträge in der Regel ausfallen.
Das passende Angebot finden
Wer das Festgeldkonto optimal nutzen möchte, der wählt für jede Laufzeit ausschließlich das Topangebot. Der Crux bei der Sache ist, dass die Spitzenreiter je nach Laufzeit wechseln. Der Anleger muss deshalb mindestens vier Bankkonten eröffnen, um die höchsten Erträge zu erhalten. Ohne Frage ist das ein sehr hoher Aufwand und ist nur bei hohen Beträgen rentabel. Doch mittlerweile gibt es dafür eine ideale Lösung – hier kommt Europa ins Spiel.
Denn innerhalb Europas unterscheiden sich die Zinsen erheblich und der Grund dafür ist, dass in vielen Ländern die Wirtschaft stärker wächst im Vergleich zur deutschen. Doch ein Konto im Ausland eröffnen? Hier gibt es ein Problem und das ist oftmals die Sprache. Wie gut ist es, dass es dafür Plattformen gibt, die das für die Kunden übernehmen, und die Gelder für ihre Kunden im Ausland investieren und das mit attraktiven Zinsen.
