Landrat Bernd Woide betont, dass der Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden eine der größten Herausforderungen ist, die es aktuell in seinem Landkreis zu bewältigen gilt. „Wir haben in den letzten Jahren einen starken Zustrom von Schutzsuchenden erlebt und mussten daher unsere Kapazitäten ständig ausbauen, um ihnen ein menschenwürdiges Zuhause und die notwendige Versorgung bieten zu können“, erklärt Woide.
Integrationsbemühungen und interkultureller Dialog
Ein zentraler Aspekt sei dabei auch die erfolgreiche Integration der Geflüchteten in die Gesellschaft. „Wir setzen verstärkt auf Sprachkurse, Qualifizierungsangebote und den interkulturellen Dialog, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, hier Fuß zu fassen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, so der Landrat. Dabei sei es wichtig, die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und Vorurteile abzubauen.
Herausforderungen bei der Unterbringung und Versorgung
Neben der Integration stellt auch die Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten eine anhaltende Aufgabe dar. „Wir müssen ständig neue Wohnraummöglichkeiten schaffen und die medizinische Betreuung, Verpflegung sowie Bildungsangebote ausbauen. Das erfordert einen enormen personellen und finanziellen Aufwand, den wir aber als humanitäre Pflicht sehen“, betont Woide.
Zusammenarbeit mit Bund und Land
Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, sei eine enge Abstimmung und Unterstützung von Bund und Land unerlässlich. „Wir arbeiten eng mit den übergeordneten Behörden zusammen, um Förderprogramme zu nutzen und uns bei der Bewältigung dieser Aufgabe nicht allein gelassen zu fühlen“, erklärt der Landrat.
Insgesamt zeigt sich Bernd Woide entschlossen, die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzugehen und die Bürger dabei mitzunehmen. „Nur gemeinsam können wir diese Herausforderung meistern und den Menschen, die bei uns Schutz suchen, eine Perspektive bieten“, so sein Fazit.
