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Spahn lockert Vorschriften für Grippeimpfstoff-Beschaffung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lockert angesichts von Berichten über Grippeimpfstoff-Engpässe unter anderen in Niedersachsen und Sachsen die Vorschriften für die Beschaffung von Impfstoffen. Demnach könnten die Bundesländer bei regionalem Bedarf erlauben, dass sich Apotheken und Arztpraxen untereinander mit Grippeimpfstoff vorsorgen und dass aus anderen Ländern der Europäischen Union bezogene Impfstoffe in den Apotheken abgegeben werden dürften, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Ich freue mich über die hohe Nachfrage nach Grippeimpfungen“, sagte Spahn.

„Wir gehen davon aus, dass es genug Impfstoff in Deutschland gibt, um diesen Bedarf zu decken“, so der CDU-Politiker weiter. Insgesamt seien 15,7 Millionen Dosen verfügbar – eine Million mehr als im vergangenen Jahr. „Allerdings melden mehrere Bundesländer Versorgungsengpässe. Darauf reagieren wir“, so der Gesundheitsminister weiter. Klar müsse sein: „Jeder, der will, muss sich gegen Grippe impfen lassen können“, so Spahn. Hintergrund sind Meldungen über Versorgungsengpässe aus Niedersachsen, Bremen, Saarland, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Damit die betroffenen Bundesländer darauf reagieren können, muss der Bundesgesundheitsminister nach geltendem Recht offiziell den „Versorgungsmangel“ bekannt geben. Das Robert-Koch-Institut rät insbesondere Menschen über 60, Schwangeren, chronisch Kranken und medizinischem Personal zu einer Grippeimpfung.

Foto: Eine Spritze wird gesetzt, über dts Nachrichtenagentur

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