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Sparkassen und Genossenschaftsbanken investieren in „Yes“

Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben sich am Identitätsdienst „Yes“ beteiligt. Die Unternehmen bestätigten ihre Beteiligung dem „Handelsblatt“. Ziel sei, es die Interessen der Volks- und Raiffeisenbanken über die Kooperation hinaus abzusichern.

Am Montag war bereits bekannt geworden, dass nach den Sparkassen auch die Volks- und Raiffeisenbanken „Yes“ in ihr Angebot integrieren werden. Ein entsprechender Vertrag sei am vergangenen Freitag unterzeichnet worden. „Ich freue mich besonders, dass unsere wichtigsten Partner auch unsere ersten externen Investoren sind“, sagte Daniel Goldscheider, Co-Gründer und Geschäftsführer von „Yes“, dem „Handelsblatt“. Ab Mai 2019 sollen sich Kunden der Sparkassen und Genossenschaftsbanken mithilfe des Identitätsdienstes im Internet ausweisen können. „Yes“ übernimmt dabei die Rolle eines Vermittlers und sorgt dafür, dass die Identität eines Kunden auf dessen Wunsch von einer Sparkasse oder einer Genossenschaftsbank gegenüber einem anderen Unternehmen bestätigt wird. Das könnte beispielsweise ein Mobilfunkanbieter oder ein Versicherer sein, bei dem der Kunde online einen Vertrag abschließen will. Der Identitätsmarkt ist stark umkämpft. Mit Verimi ist im Frühjahr bereits ein ähnlicher Anbieter gestartet, hinter dem mehrere DAX-Konzerne wie die Allianz, die Deutsche Bank, Lufthansa und die Deutsche Bahn stehen. Im Oktober folgte zudem NetID, den die Mediengruppe RTL Deutschland, Pro Sieben Sat 1 und United Internet ins Leben gerufen haben.

Foto: Sparkasse, über dts Nachrichtenagentur

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