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SPD will „Wildwuchs“ im dualen Studium beenden

Die SPD hat eine gesetzliche Regelung der Praxisphase des boomenden dualen Studiums gefordert. "Wir müssen den Wildwuchs beim dualen Studium beenden und für diese Studenten im Betrieb dieselben Regeln anwenden, wie für Auszubildende", sagte die SPD-Bildungspolitikerin Yasmin Fahimi dem "Handelsblatt". Die SPD finde es sehr unbefriedigend, dass sich das Ministerium und die Union bisher weigerten , hier Regeln einzuführen, sagte Fahimi mit Blick auf die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), die am Donnerstag zur ersten Lesung im Bundestag kommt. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung des dualen Studiums, welches dem Bundesbildungsbericht zufolge mittlerweile fünf Prozent aller Studienanfänger wählen. Bisher haben dual Studierende zwei Verträge – einen mit der Hochschule, einen mit dem Betrieb. "Welcher Art der betriebliche Vertrag ist, ist aber völlig ungeregelt", kritisierte Fahimi. "Auch ein betrieblicher Ausbildungsplan muss nicht zwangsläufig vorgelegt werden." Der Begriff "duales Studium" sei also "nach wie vor ungeschützt", so Fahimi, "und die Sozialpartner haben keinen Einfluss auf die Gestaltung". Man habe nichts gegen die Vielfalt, die sich hier herausgebildet habe, aber "es gibt wegen der ungeregelten Status zunehmend Probleme". Die SPD fordere daher, dass duale Studenten nicht nur einen definierten Ausbildungsvertrag mit dem Unternehmen haben müssen, sondern dass für sie auch ein "betrieblicher Ausbildungsplan" Pflicht werde, wie er für Azubis vorgeschrieben ist . Dieser könnte vom Arbeitgeber mit den Ausbildern und dem Betriebsrat erstellt werden. Bei einem Teil der dualen Studenten ist allerdings eine Ausbildung integriert. Diese sind von der Kritik der SPD ausgenommen, da sie heute schon den Regeln für Azubis unterliegen. Foto: Junge Leute vor einer Universität, über dts Nachrichtenagentur  

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