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Spionageaffäre: Betroffene Unternehmen reagieren gelassen

Berlin - Die von mutmaßlicher Spionage betroffenen Firmen haben gelassen auf die neuen Berichte über eine Zusammenarbeit zwischen deutschen und US-Geheimdiensten reagiert. "Wir sind uns im Klaren darüber, dass unser Unternehmen Ziel für Ausspähung von verschiedener Seite ist und treffen entsprechende Maßnahmen", sagte ein Airbus-Sprecher der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Zuvor war berichtet worden, dass die Airbus-Gruppe (vormalig EADS) zu den Zielen von Lauschangriffen gehörte, um die die NSA den BND gebeten hatte.

Die Mitgliedsunternehmen hätten "Kenntnis darüber erlangt, dass ihre Unternehmen Ziel für Ausspähung von verschiedener Seite geworden" seien, erklärte eine Sprecherin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Sie ergriffen dagegen "geeignete Maßnahmen". Der Verband versicherte, "keinen Zweifel" daran zu haben, "dass die Bundesregierung die Interessen und damit verbunden auch den Kommunikationsschutz der deutschen Unternehmen vertritt", so der BDLI.

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