Die Staatsschuldenquote in Österreich ist in den letzten Jahren bedenklich angestiegen und liegt aktuell weit über der von der Europäischen Union festgelegten Vorgabe von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Sollte die Regierung keine entschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Defizits ergreifen, drohen Österreich sogar empfindliche Strafzahlungen seitens der EU-Institutionen.
Angesichts dieser besorgniserregenden Entwicklung schlagen österreichische Wirtschaftsexperten heute energisch Alarm und stellen der künftigen Bundesregierung unmissverständlich die Forderung, umgehend ein konsequentes Sparpaket zu schnüren und umzusetzen. Nur so könne man das ausufernde Staatsdefizit in den Griff bekommen und eine weitere Eskalation der Verschuldungskrise verhindern.
Die Experten warnen eindringlich, dass eine Fortsetzung der derzeitigen Haushaltspolitik unweigerlich zu gravierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen führen würde. Daher sei es unabdingbar, dass die neue Regierung den Mut aufbringe, unpopuläre, aber notwendige Kürzungen und Reformen einzuleiten – etwa im Bereich der Sozialausgaben, der Verwaltung oder der Subventionen. Nur so könne Österreich seine Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Stabilität langfristig sichern und seine Handlungsfähigkeit gegenüber Brüssel zurückgewinnen.
