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Stadtentwicklungsprojekte in Dortmund zahlen sich aus

„Die Entwicklung von ehemals industriell genutzten Flächen zu neuen Stadtquartieren und Standorten für das Gewerbe hat sich als Erfolgsmodell erwiesen“, sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund . „Die Konzepte wurden effektiv umgesetzt, haben sich etabliert und sichern der Stadtwirtschaft auf lange Sicht dauerhafte Erträge.“
Allen voran die Areale PHOENIX West und PHOENIX See, auf denen sich früher das Hochofen- und das Stahlwerk der Thyssen Krupp Stahl AG befanden: Die Prognose über Grundsteuereinnahmen der Zukunftsstandorte beläuft sich auf rund fünf Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommen Einnahmen durch die Gewerbesteuer von derzeit circa vier Millionen Euro, die bei fortschreitender Vermarktung bis 2018 auf mehr als 6,4 Millionen ansteigen werden.

PHOENIX See

Mit dem PHOENIX See wurde ein einzigartiger Standort zum Arbeiten und Wohnen sowie für Kultur und Naherholung geschaffen. Dessen bauliche Umsetzung gilt als eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands, das inzwischen bundesweit Beachtung findet. Mittlerweile bietet der PHOENIX See eine reichhaltige Gastronomielandschaft. Insgesamt haben rund 90 Gewerbebetriebe bis heute am Ufer ihre Heimat gefunden, unter ihnen die Creditreform Unternehmensgruppe, das renommierte Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt AG oder die Firmenzentrale der Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG. „Mit einer Vielzahl von hochwertigen Wohnimmobilien sowie als Naherholungs- und Freizeitziel trägt der PHOENIX See zu einer maßgeblichen Erhöhung der Lebensqualität in unserer Stadt bei“, sagt Westphal. „Standortattraktivität ist ein wichtiger Aspekt, um neue Fachkräfte zu rekrutieren und dauerhaft zu binden.“

PHOENIX West

Das Areal PHOENIX West ist mit der MST.factory dortmund und dem Zentrum für Produktionstechnologie (ZfP) zu einem bedeutenden Motor für Zukunftstechnologien gewachsen. Mehr als 60 Unternehmen haben sich dort inzwischen angesiedelt. „Unter der Federführung des TechnologieZentrumDortmund (TZDO) wurden durch Labore, Reinräume und einen hochmodernen Maschinenpark ideale Bedingungen für Gründungen und Ansiedlungen geschaffen“, so Westphal.
Zu den Unternehmen der „ersten Stunde“ gehört die Innolume GmbH, einer der weltweit führenden Anbieter von Laserdioden und -modulen. Die Raith GmbH ist seit 2009 auf PHOENIX West beheimatet und entwickelt und vertreibt weltweit Hochleistungssysteme für die Nanotechnologie zur Herstellung feinster Strukturen bis in den Nanometer-Bereich mittels Elektronen-/ Ionenstrahlen. Das Zentrum für Produktionstechnologie (ZfP) ist die Heimat der Ruhr Compounds GmbH, die vom Magazin Wirtschaftswoche als eines der 20 spannendsten Startup-Unternehmen Deutschlands ausgewählt wurde.
Nebenan befindet sich die Albonair GmbH, Produzent innovativer Abgasnachbehandlungssysteme, auf stetigen Expansionskurs. Seit 2012 hat auch die SMF KG ihre Firmenzentrale auf das Gelände verlegt. Das benachbarte Architekturbüro Schamp & Schmalöer plante unter anderem den Bürokomplex Riva 1 am PHOENIX See, der mit seinen Cafés und Restaurants ein beliebter Treffpunkt geworden ist.
Der Strukturwandel greift in vielerlei Hinsicht. Der innovative und breit aufgestellte Branchenmix in Dortmund leistet einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Dynamik der Stadt . „Die Dortmunder Kernbranchen wie die Produktions- und Dienstleistungswirtschaft, die Gesundheitswirtschaft oder der Handel bilden das Rückgrat der lokalen Wirtschaft und sind Motor für Wachstum und eine weiterhin positive Beschäftigungsentwicklung in unserer Stadt“, erklärt Westphal.
Foto: © Wirtschaftsförderung Dortmund

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