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Streit um Aufsichtsratschef bei Siemens

München - Seit Wochen steht Gerhard Cromme als Aufsichtsratsvorsitzender bei Siemens unter Druck. Jetzt bekommt er prominente Unterstützung. Sein Stellvertreter im Aufsichtsgremium, der frühere Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe): "Alle Behauptungen, ich hätte Ambitionen, Aufsichtsratsvorsitzender bei Siemens zu werden, sind frei erfunden".

Ackermann fügte hinzu: "Gerhard Cromme ist erst vor Kurzem für eine volle Amtszeit als Aufsichtsratsvorsitzender wiedergewählt worden und hat für seine Arbeit die Unterstützung des gesamten Gremiums." Auf der Hauptversammlung im Januar votierten die Siemens-Aktionäre unter anderem für Cromme und Ackermann, Amtszeit: fünf Jahre. Cromme ist derzeit Vorsitzender des Aufsichtsrats, Ackermann sein Stellvertreter. Ackermann wurde bisher als möglicher Nachfolger gehandelt, sollte Cromme seinen Posten bei Siemens zur Verfügung stellen. Cromme hatte bereits im März seinen Posten als Chefaufseher beim Stahlkonzern Thyssen-Krupp aufgeben müssen. Seitdem wächst auch die Kritik an seiner Amtsführung in München.

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