Strengere Anti-Geldwäsche-Regeln in der EU

Strengere Anti-Geldwäsche-Regeln in der EU


In der Europäischen Union wird es zukünftig nicht mehr erlaubt sein, Barzahlungen über 10.000 Euro zu tätigen. Am Donnerstagmorgen haben sich Vertreter des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten auf EU-weite Anti-Geldwäsche-Regelungen geeinigt, die darauf abzielen, Lücken in den nationalen Gesetzen zu schließen. Darüber hinaus werden Händler von Luxusartikeln verpflichtet, die Identität ihrer Kunden zu prüfen.

Eero Heinäluoma, der Verhandlungsführer im Europaparlament, hat betont, dass strengere Anti-Geldwäsche-Regeln für Kryptowährungen, Banken, Oligarchen und Fußballvereine dringend benötigt werden. Der finnische Sozialdemokrat stellte fest, dass die Mitgliedstaaten bisher Milliarden von Euro verloren haben.

Die formale Zustimmung zum Gesetz steht noch aus. Die Kontrolle der neuen Vorschriften wird von nationalen Behörden durchgeführt, unter der Koordination einer neu gegründeten europäischen Anti-Geldwäschebehörde. Der Sitz der Amla wird in diesem Jahr bestimmt, wobei die Bundesregierung beabsichtigt, die Geldwäsche-Ermittler nach Frankfurt zu verlegen.

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