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Studie: Starke Aktienkultur dient dem Unternehmenserfolg

Eine starke Aktienkultur wirkt sich positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens aus. Das ist eine der Kernaussagen der Studie „GEO Global Equity Insights 2014“, einer weltweiten Untersuchung mit Beteiligung der Universität Göttingen . An der Studie im Auftrag der Global Equity Organization (GEO) nahmen 169 Unternehmen in 20 Ländern teil. Analysiert wurden der Einsatz von aktienbasierter Vergütung und von aktienbasierter Mitarbeiterbeteiligung. Laut der Studie gelten der breite Einsatz aktienbasierter Vergütung und ein generell höherer Aktienanteil in der Vergütung als Treiber von Aktienkultur und Unternehmenserfolg. Komplexe und unterschiedliche Gesetze sowie steuerliche Rahmenbedingungen verhindern jedoch eine stärkere Verbreitung dieser Maßnahmen weltweit.
„Eine breite Aktienkultur über Hierarchieebenen hinweg scheint den Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen“, erläutert Prof. Dr. Michael Wolff, Inhaber der Professur für Management und Controlling an der Universität Göttingen. Er sympathisiert mit der Idee, aktienbasierte Vergütung nicht nur für ausgewählte Führungskräfte einzuführen, sondern dies auch flächendeckend für möglichst viele Mitarbeiter zu tun: „Dies wäre eine geeignete Maßnahme, um eine noch stärkere Deckungsgleichheit der Interessen von Unternehmenseigentümern mit jenen der Vorstände, Führungskräfte und breiter Mitarbeitergruppen herzustellen.“
Während die aktienbasierte Vergütung von Mitarbeitern in der Vergangenheit häufig auf Vorstände und das Top-Management begrenzt waren, bieten heutzutage bereits mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer derartige Pläne bis zum mittleren Management hinab an, 45 Prozent öffnen den Teilnehmerkreis noch weiter. Allerdings nimmt mit absteigender Hierarchieebene in einem Unternehmen auch die Zahl der Teilnahmeberechtigten an aktienbasierten Vergütungsplänen ab. Die Zufriedenheit der teilnehmenden Mitarbeiter mit ihren aktienbasierten Vergütungsplänen ist in 57 Prozent der Befragten Unternehmen hoch beziehungsweise sehr hoch. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Arbeitgebern.

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