Heftige Regenfälle, starke Winde und Überschwemmungen haben in den letzten Tagen große Schäden in mehreren Ländern Mitteleuropas angerichtet. Besonders betroffen sind Polen und Österreich, wo mindestens jeweils eine Person ums Leben kam. Auch in der Tschechischen Republik werden vier Personen vermisst.
Dramatische Szenen in Polen und Österreich
In Polen mussten Tausende Menschen ihre Häuser verlassen, da ganze Stadtgebiete unter Wasser standen. Viele Straßen und Brücken wurden zerstört, was die Rettungs- und Aufräumarbeiten erheblich erschwert. In Österreich richteten Überschwemmungen und Erdrutsche ebenfalls große Schäden an. Einige Ortschaften waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.
Suche nach Vermissten in Tschechien
In der Tschechischen Republik konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, nach vier vermissten Personen zu suchen. Sie wurden von den Fluten mitgerissen und konnten bislang nicht gefunden werden. Die Behörden befürchten das Schlimmste für die Vermissten.
Klimawandel verschärft die Lage
Experten machen den Klimawandel für die zunehmende Häufigkeit und Intensität solcher Extremwetterereignisse verantwortlich. Sie warnen, dass solche Stürme und Überschwemmungen in Zukunft noch verheerendere Ausmaße annehmen könnten. Die Regierungen sind gefordert, Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen.
