Über 10.000 Menschen haben sich in Köln zu einer Demonstration für die Freilassung von Abdullah Öcalan versammelt. Öcalan, der Anführer der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), sitzt seit über 25 Jahren in türkischer Haft. Die Teilnehmer der Demonstration fordern, dass Öcalan endlich ein faires Gerichtsverfahren und seine Freilassung erhält.
Solidarität über Grenzen hinweg
Die Kundgebung in Köln ist Teil einer internationalen Kampagne, die sich für die Rechte und die Freiheit des kurdischen Volkes einsetzt. Neben Kurden aus ganz Deutschland haben sich auch Aktivisten aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich der Demonstration angeschlossen. Sie alle teilen die Überzeugung, dass Öcalans Inhaftierung ein Angriff auf die Demokratie und die Menschenrechte ist.
Forderung nach politischer Lösung
Die Demonstranten fordern von der Türkei, den Konflikt mit den Kurden nicht länger mit Gewalt, sondern auf dem Verhandlungsweg zu lösen. Sie sehen in Öcalans Freilassung einen wichtigen Schritt hin zu einem dauerhaften Frieden in der Region. Nur durch einen politischen Dialog, so die Überzeugung der Teilnehmer, kann ein Ausgleich zwischen den Kurden und der türkischen Regierung gefunden werden.
