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Tesla erweitert Supercharger-Netzwerk in Europa

Tesla Modell SAmsterdam – Diese Woche eröffnet Tesla offiziell neue Supercharger-Standorte, mit denen die Niederlande, Deutschland, die Schweiz und Österreich miteinander verbunden werden. Teslas neu mit Ladeenergie versorgte Strecken ermöglichen Besitzer eines Model S, Fahrten mit hundertprozentigem Elektroantrieb auf deutschen Autobahnen in die Alpen und zu anderen Reisezielen zu unternehmen.

Seine ersten sechs Supercharger schloss Tesla 2012 in Kalifornien an, ein Jahr später folgte in Norwegen das erste Netz europäischer Supercharger-Stationen. Zum heutigen Stand sind weltweit 81 Supercharger-Stationen angeschlossen, 14 davon in Europa. Über 11 Millionen Reichweitenkilometer wurden mit Teslas Superchargern bereits aufgeladen. Dadurch wurden nahezu 113.200 Liter Treibstoff eingespart.

Die Inbetriebnahme neuer Supercharger in Deutschland (Wilnsdorf, Bad Rappenau, Aichstetten und Jettingen), der Schweiz (Lully), Österreich (St. Anton) und den Niederlanden (Zevenaar und Oosterhout) stellt einen neuen Meilenstein bei der Ausweitung des europäischen Netzes dar. In Deutschland verbinden Supercharger-Stationen die Städte Köln, Frankfurt, Stuttgart und München. Sie verbinden das Deutschland-Netz zudem mit Amsterdam, Zürich und Innsbruck. In den Niederlanden verbinden die Supercharger Amsterdam mit Köln und Brüssel, in der Schweiz stellen die Stationen die Verbindung zwischen Zürich und Genf her.

Ende März 2014 werden 50 Prozent der deutschen Bevölkerung innerhalb eines Radius von 320 km Entfernung zum nächstgelegenen Supercharger leben, Ende des Jahres wird die Bevölkerung zu 100 Prozent erreicht.

Teslas Supercharger ist leistungsstärker als jede andere heutige Ladetechnologie. Er liefert bis zu 120 Kilowatt Gleichstrom direkt in die Batterien des Model S. Dazu werden mit speziellen Kabeln die Bordladegeräte überbrückt. Ein Supercharger lädt die Batterien in 20 Minuten zur Hälfte auf. Supercharger-Stationen sind strategisch entlang vielbefahrener Autobahnen stationiert, damit die Fahrer eines Model S mit so wenigen Zwischenstopps wie möglich von Ladestation zu Ladestation fahren können. Sie liegen an Autobahnraststätten, Cafes und Einkaufszentren, damit die Wartezeit für Reisende so angenehm und kurz wie möglich gehalten wird, während ihr Model S lädt.

Foto: © Tesla Motors

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