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Tesla und Fiat Chrysler vereinbaren Emissionsgemeinschaft

Die Autobauer Tesla und Fiat Chrysler (FCA) haben sich in Europa zu einer sogenannten Emissionsgemeinschaft zusammengeschlossen: Die Fahrzeuge der beiden Hersteller werden demnach bei der Ermittlung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes der Gesamtflotte zusammengerechnet, diese Möglichkeit ergibt sich aus der EU-Verordnung 443/2009. "Im Februar 2019 gaben Fiat Chrysler und Tesla eine Absichtserklärung zum Zusammenschluss gemäß Artikel 7 Absatz 5 der Verordnung für das Jahr 2019 ab", bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission der "Welt" (Dienstagsausgabe). Diese Ankündigung sei veröffentlicht worden, sodass sich andere Hersteller dem Bündnis hätten anschließen können. "Da kein anderer Hersteller Interesse bekundet hat, dieser Emissionsgemeinschaft innerhalb eines Monats beizutreten, haben Fiat Chrysler und Tesla am 26. März 2019 eine Abschlusserklärung abgegeben, wonach sie eine Emissionsgemeinschaft für das Kalenderjahr 2019 bilden", so der Kommissionssprecher. Auch Tesla bestätigte der "Welt" eine entsprechende Vereinbarung. Ob diese auch über 2019 hinaus gelten soll und wie viel Geld der Elektroautobauer für seine Teilnahme an der Gemeinschaft von FCA erhält, beantwortete das Unternehmen nicht. "Gemäß der Verordnung besteht keine Notwendigkeit, dass die Kommission Informationen über die Finanzierungsvereinbarung zwischen Herstellern erhält, die eine Emissionsgemeinschaft bilden", sagte ein Kommissions-Sprecher. Es handle sich bei den Vorgaben der EU um eine Abgasregulierung, in der der Handel mit sogenannten Credits erlaubt sei, sagte ein Tesla-Sprecher. Man könne also die eigenen positiven Abgaswerte weiterverkaufen. Tesla betont ausdrücklich, dass man kein Gemeinschaftsunternehmen mit FCA gründe, sondern lediglich bei der Erfüllung der Emissionsziele zusammenarbeite. Der Mechanismus des Poolings ermögliche es Regierungen, strengere Zielvorgaben zu machen, als sie die Unternehmen ohne diesen Emissionshandel erfüllen könnten, sagte ein Tesla-Sprecher. Ohne den Handel wäre der Druck auf Regierungen demnach größer, die Ziele abzusenken, außerdem würde es sonst keinen Anreiz für Firmen wie Tesla geben, die Ziele überzuerfüllen. Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

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