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Thüringen: Beschäftigungsaufschwung bleibt stabil

Der Beschäftigungsaufschwung bleibt stabil. Die robuste Konjunktur drückt die Arbeitslosenzahl immer weiter nach unten. Zusätzliche Neueinstellungen planen vor allem die Industrieunternehmen. 83.860 Erwerbslose – 4.362 weniger als im April – meldete die Agentur für Arbeit im Mai für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 7,3 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres ist die registrierte Arbeitslosigkeit sogar um 6.356 Personen gesunken.
„Die Einstellungsbereitschaft in den kleinen und mittelständischen Unternehmen ist weiterhin sehr hoch“, berichtet Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt . Laut jüngster Konjunkturumfrage wollten branchenübergreifend 12 Prozent der Firmenchefs ihren Personalbestand erweitern. Die Mehrzahl der Befragten plane die Beibehaltung der bestehenden Mitarbeiterzahl. Für Optimismus in den Chefetagen sorgten eine stabile Auftragslage und die gute Kapazitätsauslastung.
Als größte Jobmaschine erweise sich einmal mehr die Industrie. Während zu Jahresbeginn nur 8 Prozent neue Stellen schaffen wollten, seien es jetzt doppelt so viele. Dagegen hätte sich die Zahl derer, die über eine Arbeitsplatzreduzierung nachdenken, von 23 Prozent im Januar 2015 auf nunmehr 12 Prozent nahezu halbiert.
„Allerdings bleibt abzuwarten, inwieweit sich die immer schwerer werdende Suche nach qualifiziertem Personal auf die Beschäftigungspläne der Unternehmer auswirkt“, warnt der IHK-Chef. Vielerorts läuteten bereits die Alarmglocken: Branchenübergreifend würden 53 Prozent der befragten Firmen den Fachkräftemangel bereits als großes Risiko für zukünftige Geschäfte sehen.

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