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Thüringens Wirtschaftsminister für bundesweites Mietkauf-Modell

Thüringens Wirtschaftsminister und SPD-Landeschef, Wolfgang Tiefensee, will sich auf Bundesebene für ein staatlich gefördertes Modell zum "Mietkauf" einsetzen, um mehr jungen Familien ohne Eigenkapital zur eigenen Wohnung verhelfen. "Der DIW-Vorschlag ist eine sehr gute Grundlage, um eine konkrete Umsetzung in Thüringen anzugehen", sagte Tiefensee der "Bild-Zeitung". Ökonomen des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) hätten das Konzept erarbeitet, berichtet die Zeitung. Man habe in einigen Städten "angespannte Wohnungsmärkte, die sehr gut von einem solchen Modell profitieren könnten", so der SPD-Politiker weiter. Eine Finanzierung könne über das Wohnungsbauvermögen des Landes Thüringen erfolgen. Als Chef der SPD-Thüringen werde er sich auch auf Bundesebene für das Modell einsetzen. "Wir werden die Weiterleitung zunächst im Landesverband diskutieren und ich plane einen Beschlussvorschlag für einen Antrag an den Bundesparteitag im Dezember", sagte Tiefensee der "Bild-Zeitung". Laut dem DIW-Modell geht der Staat als Bauherr in Vorleistung und lässt Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bauen. Dort zögen dann bevorzugt junge Familien ein und würden über monatliche Zahlungen zum Eigentümer. Für eine 100 Quadratmeter-Wohnung zahlen die Mieter laut dem DIW-Modell 24 Jahre lang monatlich 933 Euro Miete, dann gehört sie ihnen. Gebaut werden müsse dafür auf staatlichen Grundstücken, die per Erbpacht vergeben werden. Auch der baupolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Kai Wegner (CDU), zeigt sich offen: "Ich habe große Sympathie für den Vorschlag. Damit könnten wir insbesondere Familien mit wenig Eigenkapital unterstützen", sagte Wegner der "Bild-Zeitung". Das Konzept sollte ernsthaft geprüft werden. Bei der Suche "nach neuen Ideen für mehr Wohneigentum " dürfe auch "Neuland" betreten werden. Foto: Mietwohnungen, über dts Nachrichtenagentur  

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