TikTok-Star in Verbindung mit Mord an Therapeut in Louisiana verhaftet

TikTok-Star in Verbindung mit Mord an Therapeut in Louisiana verhaftet


Der TikTok-Star „Mr. Prada“, mit bürgerlichem Namen Terryon Ishmael Thomas, wurde im Zusammenhang mit dem Mord an einem Therapeuten in Baton Rouge verhaftet.  Der 69-jährige Therapeut William Nicholas Abraham wurde tot aufgefunden, seine Leiche war in eine Plane eingewickelt und lag am Highway 51 in Louisiana. Er wurde 60 Meilen nordöstlich seines Arbeitsplatzes entdeckt.  Abrahams Tod wurde als Tötungsdelikt eingestuft, nachdem der Gerichtsmediziner Beweise für stumpfe Gewalteinwirkung gefunden hatte. Einen Tag nach der Entdeckung von Abrahams Leiche versuchte ein Beamter, einen schwarzen Lincoln MKZ zu kontrollieren. Der Fahrer, der später als Thomas identifiziert wurde, weigerte sich, den Aufforderungen des Beamten nachzukommen. Thomas fuhr rückwärts in die Polizeieinheit und überfuhr die Ampeln, um den Behörden zu entkommen. Schließlich verunglückte er mit dem Fahrzeug und entkam.  Die Polizei von Baton Rouge erließ einen Haftbefehl gegen Thomas wegen schwerer Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und unbefugter Benutzung eines Kraftfahrzeugs. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug auf Abraham zugelassen war, was dazu führte, dass Thomas im Rahmen der Ermittlungen wegen Mordes zu einer Person von Interesse wurde. Thomas wurde daraufhin in das Gefängnis von Dallas County, Texas, eingeliefert und wird zur Urteilsverkündung nach Baton Rouge, Louisiana, zurückgebracht. Die Polizei hat noch kein Motiv ermittelt, und es wurde noch niemand wegen des Mordes an Abraham angeklagt.  Thomas hat auf seinen beiden TikTok-Konten unter dem Namen „Mr. Prada“ rund 8,2 Millionen Follower. Seine viralen Inhalte konzentrieren sich auf Comedy und nachvollziehbare Themen. Es gab Spekulationen im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit aus dem Jahr 2015, in dem Abraham beschuldigt wurde, einen minderjährigen Patienten während einer Sitzung belästigt zu haben. Er wurde verhaftet und später gegen eine Kaution von 25.000 Dollar wieder freigelassen. Sein Anwalt hat erklärt, dass Thomas nicht das Kind in dem Fall war.

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