Tödliches Wildtier-Syndrom führt zu Todesfällen unter Jägern

Tödliches Wildtier-Syndrom führt zu Todesfällen unter Jägern


In Austin alarmieren Experten vor der Ausbreitung des sogenannten Zombie-Wild-Syndroms, fachlich bekannt als Chronic Wasting Disease (CWD). Zwei Jäger starben, nachdem sie verseuchtes Hirschfleisch gegessen hatten. Einer der Männer, ein 72-Jähriger, zeigte Symptome wie Aggression und Verwirrung und erlag schließlich im Krankenhaus den Folgen der Krankheit, ähnlich wie sein bereits verstorbener Freund. Forscher der University of Texas sehen Parallelen zur tödlichen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und warnen vor einer möglichen Übertragung von CWD von Tieren auf Menschen. Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zum Rinderwahn, ausgelöst durch CJK, machen den direkten Nachweis hartnäckig, doch die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenhangs wird betont. Die Krankheit, die in den USA und Kanada bekannt ist und sich auch in Europa zeigte, ruft aufgrund von Fällen in Skandinavien bei deutschen Experten Überlegungen zur Wiedereinführung von Überwachungsprogrammen hervor.

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