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Top-Arbeitgeber Deutschlands: Der Frankfurter Flughafen

Der Frankfurter Flughafen (Fraport) ist mit rund 80.000 Beschäftigten der größte lokale Arbeitgeber Deutschlands. Für die hessische Wirtschaft kann die Bedeutung des Fraport nicht hoch genug eingeschätzt werden: Statistisch gesehen schafft jedes neue Flugzeug etwa 300 Arbeitsplätze. Hinzu kommen rund 600 weitere Jobs bei anderen Unternehmen. Auf dem Flughafen selbst sind etwa 500 Firmen und Institutionen beheimatet.

Gemessen am Passagieraufkommen ist der Fraport, der umgangssprachlich auch als “Rhein-Main-Flughafen” bezeichnet wird, der größte nationale und der drittgrößte europäische Luftverkehrsknotenpunkt. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 58 Millionen Passagiere gezählt. Frankfurt haben unter anderen die Fluggesellschaften Lufthansa, SunExpress Deutschland und Condor ihre Heimatbasis.

Darüber hinaus ist die Lufthansa Cargo, die weltweit sechstgrößte Frachtfluggesellschaft, in Frankfurt beheimatet. Das Streckennetz umfasst rund 300 Ziele auf allen Kontinenten. Die 100-prozentige Tochter der Lufthansa AG verfügt über 19 Maschinen und bietet mehr als 4.600 Menschen sichere Arbeitsplätze.

Die Lufthansa Technik lockt mit interessanten Tätigkeiten


Die Technikabteilung der Lufthansa (“Lufthansa Technik”) beschäftigt rund 4.000 Menschen, die im Dreischicht-Betrieb eigene und fremde Flugzeuge warten. Viele der Arbeiten finden in den Nachtstunden statt, damit die Fluggeräte tagsüber repariert werden können und kurzfristig wieder einsatzbereit sind. Etwa 200 Ingenieure aus unterschiedlichen Fachdisziplinen sorgen für den reibungslosen Ablauf der technischen Kontrollen. Daneben werden ständig rund 250 Menschen ausgebildet, um den Nachwuchs an qualifiziertem Personal zu sichern.

Ohne Bodenpersonal geht auf dem Fraport nichts


Ein großer Teil der Beschäftigten am Frankfurter Flughafen entfällt auf den Bereich des Bodenpersonals, das vom Check-In über die Flugzeugreinigung bis zu Sicherheitstätigkeiten im Terminal die unterschiedlichsten Aufgaben wahrnimmt. Bei Jobs im Check-In-Bereich und der Flugzeugabfertigung sind Computerkenntnisse und gute Sprachfähigkeiten ein absolutes Muss, da man es täglich mit Passagieren aus aller Herren Länder zu tun hat.

Seit einiger Zeit bieten einige Airlines, die auf dem Frankfurter Flughafen ansässig sind, eine Ausbildung zum Servicekaufmann/-frau der Luftfahrt an. Während der dreijährigen Lehrzeit lernen die Azubis alle relevanten Aufgaben kennen, die in den Zuständigkeitsbereich des Bodenpersonals fallen. Dazu zählt unter anderem das Betreuen von Passagieren und das Informieren über Sicherheitsbestimmungen, aber auch die Frachtabfertigung.

Wer mehr Nähe zur Fliegerei sucht, findet im Bereich OPS/Dispatch die passende Beschäftigung. Als OPS-Mitarbeiter kümmert man sich um die gesamte Flugabwicklung am Boden. Dies beinhaltet neben der Ladungskontrolle auch die Erstellung von Flugrouten, die Koordination des Caterings und die Beschaffung der Papiere für das Cockpitpersonal.
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