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Tote und Verletzte bei Terroranschlag in London

Bei dem Terroranschlag in London sind am Samstagabend mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitung "The Sun" berichtete auf ihrer Internetseite von mindestens sieben Todesopfern und mindestens 20 Verletzten, die Polizei habe zudem zwei Personen erschossen. Eine offizielle Bestätigung dazu gab es zunächst nicht. Gegen 22 Uhr Ortszeit (23 Uhr deutscher Zeit) war ein Kleintransporter in eine Fußgängergruppe an der London Bridge gefahren. Die Polizei schickte bewaffnete Sicherheitskräfte zudem an mindestens zwei weitere mögliche Tatorte. Der Vorfall im Stadtteil Vauxhall entpuppte sich jedoch als eine Messerstecherei, die mit dem Terroranschlag an der London Bridge nicht in Verbindung stehe, so die Sicherheitskräfte. Am Borough Market hingegen, wenige Hundert Meter südlich des Tatorts an der London Bridge, war die Lage weiter unklar. Auch an der London Bridge waren drei Stunden nach dem ersten Vorfall drei laute Explosionen zu hören. Dabei soll es sich um kontrollierte Sprengungen der Polizei gehandelt haben. Die Behörden veröffentlichte lange keinerlei Einschätzungen oder Details und rief lediglich die Bevölkerung auf, einen sicheren Ort aufzusuchen und insbesondere die Gegend um die London Bridge zu meiden. Später wurde bestätigt, dass es sich um einen Terroranschlag handele. Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos waren unter anderem Polizeibeamte zu sehen, die in eine Bar stürmten und die Gäste aufforderten, sich auf dem Boden zu ducken. Zeugen wollen auch mehrere Festnahmen beobachtet haben und berichteten von Schüssen. Auch von Männern, die mit Messern in einem Restaurant Menschen niederstachen, wurde von zahlreichen Zeugen unabhängig voneinander berichte. Londonds Rettungsdienst bestätigte, mit zahlreichen Kräften an der London Bridge im Einsatz zu sein. Der Notruf solle nur in wirklichen Notfällen gewählt werden. US-Präsident Donald Trump nahm den Terroranschlag in London zum Anlass, wieder für einen von ihm geforderten Einreisestopp für Muslime aus bestimmten Ländern zu werben. "We need to be smart, vigilant and tough. We need the courts to give us back our rights. We need the Travel Ban as an extra level of safety!", schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Gleichzeitig versicherte er die Solidarität der USA mit Großbritannien. "Whatever the United States can do to help out in London and the U. K., we will be there - WE ARE WITH YOU. GOD BLESS!", so Trump. Auch Großbritanniens Premierministerin Theresa May ließ sich auf dem Laufenden halten.

Londons Bürgermeister: Situation noch unklar

Nach dem Terroranschlag in London hat sich Bürgermeister Sadiq Khan in der Nacht zu Wort gemeldet und die Bevölkerung aufgerufen, "ruhig und wachsam" zu bleiben. Es handele sich um einen "schrecklichen Terroranschlag", die Lage entwickele sich derzeit noch weiter. Die Gegend rund um die London Bridge solle gemieden werden. "We don`t yet know the full details, but this was a deliberate and cowardly attack on innocent Londoners and visitors to our city enjoying their Saturday night", schrieb Khan auf seiner Internetseite. Und weiter: "I condemn it in the strongest possible terms. There is no justification whatsoever for such barbaric acts." Der 46-jährige Khan ist seit 2016 Bürgermeister von London und das erste Londoner Stadtoberhaupt islamischen Glaubens.

Polizei sucht nach Londoner Terroranschlag Tatverdächtigen

Nach dem Londoner Terroranschlag sucht die Polizei nach mindestens einem Tatverdächtigen, der womöglich auf der Flucht ist. Dem Vernehmen nach waren mehrere Attentäter in dem Anschlag an mindestens zwei Tatorten involviert, zwei Attentäter sollen von der Polizei erschossen worden, es soll aber auch zu Festnahmen gekommen sein. Die Sicherheitskräfte hielten sich mit Informationen sehr bedeckt. Die Rettungskräfte teilten mit, dass 20 Personen verletzt in Krankenhäuser gebracht wurden. Die bereits kolportierte Zahl von Toten wurde von der Polizei nicht öffentlich bestätigt. Stattdessen wurde eine Hotline unter der Rufnummer 0800-0961233 für Angehörige geschaltet. Foto: Britische Polizisten, über dts Nachrichtenagentur

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