Trump unterzeichnet Verordnung, die Englisch zur offiziellen Sprache in der USA erklärt

Trump unterzeichnet Verordnung, die Englisch zur offiziellen Sprache in der USA erklärt


US-Präsident Donald Trump hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, die Englisch zur Amtssprache der Vereinigten Staaten macht.  Damit können Bundesbehörden und Organisationen, die staatliche Mittel erhalten, entscheiden, ob sie Dienstleistungen in anderen Sprachen anbieten wollen. Die Anordnung hebt eine Politik des früheren Präsidenten Bill Clinton aus dem Jahr 2000 auf, die eine Sprachunterstützung für nicht englischsprachige Bürger vorschrieb.  Die Behörden sind zwar nicht verpflichtet, bestehende mehrsprachige Dienste abzuschaffen, doch wird in der Verordnung der Nutzen von Englischkenntnissen für die nationale Einheit und die wirtschaftlichen Möglichkeiten betont. Dies ist das erste Mal, dass die USA offiziell eine Landessprache auf Bundesebene festgelegt haben.  Trumps Anordnung argumentiert, dass die Förderung der englischen Sprache gemeinsame Werte stärkt und die Integration neuer Amerikaner erleichtert.  Kritiker warnen jedoch, dass dadurch Nicht-Englischsprachige an den Rand gedrängt und Diskriminierung gefördert werden könnte. Nach Angaben des US Census Bureau sprechen fast 68 Millionen Einwohner eine andere Sprache als Englisch, darunter über 160 Sprachen der amerikanischen Ureinwohner.  Während mehr als 30 Bundesstaaten Englisch bereits als offizielle Sprache anerkennen, sind frühere Bemühungen des Kongresses, dies auf Bundesebene zu tun, gescheitert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen